Blick in die Brotbox

In der (wirklich ganz tollen!) Kita vom kleinen Spatz gibt es täglich ein Mittagessen, nachmittags einen Snack bestehend aus Obst, Gemüse und Brot oder Keksen und dreimal die Woche steht auch ein gemeinsames Müslifrühstück auf dem Plan. Dienstags und donnerstags bringen die Kinder aber ihr eigenes Frühstück mit. Meistens habe ich dem kleinen Spatz bisher einen Haferbrei gekocht (100ml Milch, 2 EL Haferflocken, 2 Minuten kochen, dann selbstgemachtets Apfel- oder sonstiges Obstmus unterrühren) und Obst dazu geschnippelt. So ein Frühstück haben wir beide, bevor ich wieder mit dem Arbeiten angefangen habe, täglich gegessen. Da aber in letzter Zeit der Haferbrei immer wieder fast unangetastet zurückkam, scheint ihm das so langsam über zu sein. Also habe ich nun doch angefangen, Brote für den kleinen Spatz zu schmieren. Bei der letzten Autoinspektion haben wir eine schicke Autobrotbox mitgenommen und da passt so ein Spatzenfrühstück gut rein und richtig cool ist die auch noch.

2015-03-24 07.16.17Und so gab es am Dienstag: zwei Käsebrotsterne, Gurkentaler, leicht angedünstete Karottenscheiben (an rohen Karotten verschluckt sich der kleine Spatz manchmal noch, das muss in der Kita nicht sein) und ein paar getrocknete Cranberries.

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Damit die Brote nicht komplett durchweicht werden und die Cranberries nicht zwischen Gurken- und Karottenscheiben liegen, nutze ich gerne Silikonmuffinförmchen. Gebacken habe ich mit denen ja ehrlich gesagt noch nie, dabei fand ich die ja mal sooooo toll. Aber für das Vesper (auch für kleingeschnittenes Obst) sind die Dinger perfekt, deshalb kommen sie doch endlich nach Jahren der Nichtbenutzung mal zum Einsatz 😉 Und wie man am Brot sieht, finden auch meine Weihnachtsausstecher jetzt ganzjährig Verwendung. Das ist sehr praktisch, weil ich so die Rinde nicht abschneiden muss. Der kleine Spatz kann zwar auch Brot mit Rinde essen und tut das Zuhause auch, aber oft saut er dabei halt doch ordentlich rum, deshalb wollte ich für die Kita lieber die einfach zu essende Variante. Und die Reste vom Kitabrot sind dann gleich mein Frühstück 🙂

Abends war die Brotbox bis auf den letzten Krümel leer. Es hat also wohl geschmeckt, ich hab mir aber Sorgen gemacht, dass er nicht ganz satt geworden ist (zum Glück hält die Kita immer noch eine Notfallration für hungrig gebliebene Kinder bereit). Die Portion von heute früh (Frischkäsebrotherzen mit Paprika, Gurke, einem kleinen Käse und als süße Komponente Rosinen) ist entsprechend etwas größer ausgefallen 🙂 Hoffentlich schmeckt es auch wieder!

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3 Kommentare

  1. oh das ist ja zuckersüß!!

    • Vielen Dank! Und die Brotbox ein bisschen nett zu gestalten, macht auch viel viel mehr Spaß, finde ich 🙂 Du siehst aber auch, weshalb ich deine Bilder so sehr bewundere… *seufz*
      Es wird wirklich Zeit, dass ich wieder eine gescheite Kamera habe (meine ist noch in einer Umzugskiste, die wir aus Platzmangel und Renovierungsstau nicht ausräumen können, verschwunden und die von meinem Mann hat einen blöden Defekt, den er aus Zeitmangel – weil Renovierungsstau… – noch nicht reparieren konnte). Hihi, und selbst wenn ich mal wieder eine Alternative für Handybilder habe, fehlt mir noch immer der Sinn für die richtige Perspektive, Licht, Schärfe usw. und ich muss weiterhin die tolle Komposition deiner Bilder bewundern, ohne jemals ähnliches hier zeigen zu können 😉

      • ach so ein blödsinn! ich glaube, es liegt sehr, sehr oft nur daran, dass einem zeit, ruhe und möglichkeit fehlt, das auge ein bisschen schweifen zu lassen. jeder, der sinn für schönes hat hat auch einen sinn für ästhetik, aber nicht jeder hat die umstände, das wachsen zu lassen. wenn ich mir meine bilder anschauen als ich angefangen hab zu fotografieren: ohje! heute weiß ich gar nicht mehr, wieso ich die überhaupt jemals für zeigenswert befunden habe 😉

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