Eisgekühlter Eistee mit Zitrone – das Rezept für heiße Sommertage

Während ich diesen Blogbeitrag hier vorbereite, klettert draußen das Thermometer schon wieder locker über die 30°-Marke. Aber mit einem schönen kalten Zitroneneistee neben mir lässt sich die Hitze gleich viel besser ertragen. Selbstgemacht schmeckt mir Eistee am besten – und ich weiß auch gleich, was drin ist. Und damit auch ihr heute Nachmittag einen schönen kalten Eistee genießen könnt, lasse ich euch mal mein Rezept da.

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Hausgemachter Zitroneneistee

Ihr benötigt:

  • 1,5l Wasser
  • 3 Beutel Schwarztee
  • 1 Beutel Hagebuttentee
  • 2 Biozitronen
  • 2-4 EL Zucker, ganz nach Geschmack und süßem Zahn
  • ggf. 1 Messerspitze Soda
  • Eiswürfel
  • ein bisschen Geduld

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Bringt als erstes das Wasser zum Kochen. Spült eine der beiden Zitronen in der Zwischenzeit unter heißem Wasser ab und schneidet sie in Scheiben. Falls eure Zitrone auch so viele Kerne hat wie meine, dann entfernt ihr diese am besten. Die Zitronenscheiben kommen dann zusammen mit den Teebeuteln in die Kanne. Falls ihr übrigens bei dem Hagebuttentee gleich an Jugendherbergen und Spießigkeit denkt: Probiert es aus! Das gibt einen tollen Geschmack, der wirklich nichts vom Jugendherbergsmuff hat 🙂

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In der Zwischenzeit sollte euer Wasser sprudelnd kochen. Übergießt damit die Teebeutel und Zitronenscheiben und lasst das Ganze ca. 15 Minuten ziehen. Bis es soweit ist, könnt ihr schon mal die zweite Zitrone auspressen. Besonders viel Saft bekommt ihr raus, wenn ihr die Zitrone vorher ein wenig knetet und/oder mit Druck über den Tisch rollt.

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Wenn der Tee durchgezogen ist, entfernt ihr die Teebeutel und je nach Wunsch auch die Zitronenscheiben – wobei es später auch ganz hübsch aussieht, wenn sie noch im Tee schwimmen. Gebt den Zitronensaft und Zucker zu. Bei der Zuckermenge kommt es ein wenig darauf an, wie sauer die Zitronen waren und wie süß man den Tee mag. Ich mache meistens so 2 EL Zucker dazu und schmecke dann einmal kurz ab, evtl. kommt dann noch ein bisschen mehr Zucker rein. Insgesamt also ca. 30-50g Zucker auf 1,5l Tee. Das klingt, wenn ich das so lese, nach ganz schön viel Zucker. Der industrielle Fertigeistee enthält mit bis zu 28 Stück Würfelzucker (~84g) pro Liter allerdings hochgerechnet auf 1,5 Liter ungefähr zweieinhalb bis viermal so viel Zucker wie der selbstgemachte. Der ist zwar sicher auch kein Getränk, das täglich und ausschließlich den Durst stillen sollte, aber er schneidet vom Zuckergehalt her doch deutlich besser ab.

Zusätzlich könnt ihr jetzt auch noch, wenn ihr das zufällig greifbar habt, eine Messerspitze Soda unterrühren. Ich hatte das mal als Tipp irgendwo gelesen und habe keine Ahnung, was genau diese Messerspitze Soda mit dem Eistee macht. Rein vom chemischen Standpunkt aus, müsste das ein wenig Säure binden. Die Menge ist echt klein, aber ich bilde mir ein, dass der Eistee damit noch besser schmeckt – es geht aber auch ohne 😉

Wichtig ist, dass der Eistee jetzt richtig flott runterkühlt. Deshalb kommt nun ordentlich Eis rein. Damit der Tee dabei nicht so sehr verwässert, nehme ich neben normalen Eiswürfeln immer auch noch ein paar noch verpackte Wassereis. Die kann man dann hinterher einfach wieder ins Eisfach legen. Tja, und nun ist wieder ein wenig warten angesagt. Wenn der Tee einigermaßen runtergekühlt ist, darf er in den Kühlschrank umziehen. Nach 2-3h ist er dann so richtig richtig gut durchgekühlt und erfrischend.

Frohes Genießen!

Das Rezept reiche ich hiermit noch ein für das Gewinnspiel DIY-Erfrischende Sommergetränke – kühle Drinks für heiße Tage bei Bonprix.

3 Kommentare

  1. Liebe Jana, das klingt richtig lecker! Das werd ich demnächst mal ausprobieren!
    Liebe Grüße, Tessa

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