Streuseltraum in Schoko und Vanille

Das aktuelle Thema bei #ICHBACKSMIR lautet: Stri-Stra-Streuselkuchen. Und das Streuselkuchenthema passt ja auch ganz wunderbar in den August/September. Zwetschgen, Pflaumen und Äpfel sind reif und schmecke auf Kuchen sowieso und mit Streuseln drüber gleich noch besser. Aber mein erster Gedanke beim Thema Streuselkuchen hat nichts mit Obst zu tun, sondern mit Schokolade und Vanille:

Russischer Streuselkuchen

Das Rezept für diesen Lieblingskuchen gab es vor mindestens 30 Jahren mal auf einer Tupperparty und ich verbinde damit Kindheitserinnerungen an Feiern bei meiner Oma, die auf den Kuchen auch immer noch großzügig Schlagsahne verteilt hat. Die Sahne ist aber – aus meiner erwachsenen Sicht 😉 – vollkommen überflüssig, denn der Russische Streuselkuchen ist einfach ein cremiges Schoko-Vanille-Gedicht.

Zutaten

Für den Teig und die Streuseln:

  • 250g Mehl
  • 125g Zucker
  • 125g Butter
  • 2 gehäufte EL Kakao (+1 weiterer später)
  • 2 gehäufte EL Kabapulver
  • 1 Ei
  • 2 gestrichene TL Backpulver

Für die Quarkcreme:

  • 500g Quark (Magerquark funktioniert gut, mit vollfettem Quark wird es noch besser)
  • 125g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker (am besten den echten, Vanillinzucker geht aber auch)
  • 3 Eigelb
  • 3 steif geschlagene Eiweiß

Und so geht’s!

Ich beginne immer damit, die 3 Eier für die Creme zu trennen und das Eiweiß steif zu schlagen. Das spart einmal Abwaschen zwischendurch 😉 Der Backofen wird auf 180°C vorgeheizt

Die Zutaten reichen für eine Springform mit 26cm Durchmesser.  Diese sollte vor dem Befüllen gefettet werden.

Die Zutaten für den Streuselteig werden kräftig geknetet – das geht gut und schnell mit den Händen – bis sich ein schöner glatter und homogener Teig gebildet hat. Zwei Drittel des Teigs wird nun auf Boden und Rand der Springform verteilt. In das restliche Drittel des Teigs wird noch der letzte gehäufte Esslöffel Kakao verteilt. Dadurch wird er ganz toll krümelig und kann gleich zu Streuseln verarbeitet werden.

Für die Quarkcreme werden alle Zutaten bis auf den Eischnee glatt gerührt. Danach wird das Eischnee vorsichtig untergehoben. Die Creme kommt nun ebenfalls in die Springform und wird glatt gestrichen, die Streuseln kommen gleichmäßig verteilt oben drauf.

Im vorgeheizten Backofen braucht der Kuchen ca. 60 Minuten. Wird er dann gleich herausgenommen, sackt die Mitte beim Abkühlen ein. Ich backe den Kuchen meistens am Abend vorher und schalte den Backofen nach etwa 45-50 Minuten schon aus und lasse ihn dann von der Resthitze fertig backen und ganz langsam über Nacht abkühlen. Das Ergebnis sieht dann so aus:

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Leider sieht man auf den Bildern nicht, wie gut der Kuchen schmeckt! Das müsst ihr wohl selber ausprobieren – und vielleicht berichtet ihr mir dann davon?

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verlinkt bei:

#ICHBACKSMIR im August

und bei

 

4 Kommentare

  1. facileetbeaugusta

    6. September 2015 at 5:43 pm

    hmmmm das ist ja eine super alternative zum Zupfkuchen. Streusel schmecken sowieso besser und schokoladige dann dreimal so gut *g* . Überhaupt bin ich der volle Käsekuchenfan 🙂
    Danke fürs verlinken.
    Liebe Grüße
    Gusta

    • Ich war ja als Kind überzeugt davon, dass Dr Oetker meiner Oma das Rezept geklaut hat und nur zu faul zum Streuseln machen war und deshalb einen Zupfkuchen draus gemacht hat 😉
      LG Jana

  2. Liebe Jana,
    Solche Quarkkuchen mag ich auch sehr gerne – wir machen immer so einen ähnlichen russischen Zupfkuchen. 😉 Das wäre mal wieder was!
    Liebe Grüße,
    Sarah

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