Baufahrzeuge gehen einfach immer!

In der T-Shirt-Produktion bin ich ziemlich gut vorangekommen in der letzten Zeit. Als meine Schwiegereltern da waren, habe ich die günstige Gelegenheit genutzt und mich an die Overlock gesetzt, während der Opa mit dem kleinen Spatz gespielt und die Oma einen Mittagsschlaf gemacht hat. Einen ganzen Schwung T-Shirts hatte ich ja schon länger zugeschnitten und die habe ich in dieser Pause nach und nach zusammengenäht. In nicht ganz eineinhalb Stunden waren sechs kurzärmelige klimperkleine Raglanshirts zusammengesetzt und mit Halsbündchen versorgt. Inklusive einmal umfädeln der Nadelfäden. Nicht schlecht, oder? Es fehlte nur noch das Säumen und das habe ich dann nach und nach mit kurzen Abstechern in meinen Nähkeller auch geschafft. Was jetzt allerdings noch für die meisten fertigen T-Shirts fehlt, sind gute Fotos. Und wie das mit den Fotos bei uns gerade so abläuft, möchte ich euch heute am Beispiel von diesem Shirt erzählen. Ein T-Shirt mit Lieblingsmotiv. Denn: Baufahrzeuge gehen bei meinem kleinen Spatz einfach immer 🙂

Ein Jungentraum! Raglanshirt nach dem Schnitt von klimperklein mit tollem Jersey mit Baufahrzeugen | Zum Nähen in den Keller

Mit dem Thema Blogdesign und -fotos habe ich mich in den letzten Wochen ein wenig auseinandergesetzt, nachdem ich bei Pinterest über ein paar spannende Texte zu diesem Thema gestolpert bin. Ja, optimal ist bei mir sicher nichts. Aber ein paar Anpassungen habe ich umgesetzt. Falls ihr schon länger bei mir mitlest, ist euch vielleicht aufgefallen, dass ich mein Blogtheme geändert habe. Das Design, das ich für den Blog nach dem Umstieg auf die selbstgehostete Webseite ausgesucht hatte, war zwar schick (also, fand ich zumindest), aber es hatte ein paar Nachteile, die mich gestört haben. So gefiel mir z.B. nicht, dass hinter Links, die sich im neuen Tab öffnen, immer ein Pfeil erschien. Das störte meiner Meinung nach den Lesefluss und vor allem bei Links auf Bildern fand ich das sehr unschick. Also habe ich wieder zum alten Theme, das ich auf dem damals bei wordpress.com gehosteteten Ursprungsblog hatte, zurückgekehrt. Das finde ich deutlich übersichtlicher (Optimierungsvorschläge nehme ich natürlich gerne entgegen!).

Eine weitere Änderung ist, dass ich versuche, einige der Tipps für Fotos umzusetzen. Meine Bilder bearbeite ich nicht mehr nur mit meinem Bildbearbeitungsprogramm, sondern ich bereite sie auch bei Canva auf. Canva ist ein Online-Designprogramm, das viele verschiedene, für unterschiedlichste Zwecke optimierte Bildgrößen und die Möglichkeit, Bilder in einer Vielzahl von Collagen anzuordnen bietet – die Collagenvarianten nutze ich gerne für mein Übersichtstitelbild, das den Blogbeiträgen (zumindest in der Desktopansicht) vorangestellt ist. Die Designs können außerdem beschriftet werden und es gibt eine große Bibliothek an teils kostenlosen, teils aber auch kostenpflichtigen Fotos, mit denen die eigene Designs ergänzt werden können. Ein Tipp, den ich zum Thema Bilder in Blogbeiträgen gelesen hatte, war außerdem, dass man immer gleich ein für Pinterest optimiertes Bild mit einbinden soll. Hier in diesem Beitrag ist das gleich das erste Bild. Im Hochformat mit Überschrift.

Ein weiteres Bild, das ich von Anfang an hier im Blog versucht habe mit einzufügen, war ein ganz einfaches Foto vom fertigen Nähwerk. So wie dieses hier:

Ein Jungentraum! Raglanshirt nach dem Schnitt von klimperklein mit tollem Jersey mit Baufahrzeugen | Zum Nähen in den Keller

Ich finde, darauf sieht man etwas genauer als auf Tragebildern, was da eigentlich genau vernäht wurde. Da das Wetter momentan recht gut ist, habe ich das Licht draußen für dieses Foto ausgenutzt. Auf unseren Gartentisch habe ich ein altes Spannbettlaken gelegt und sehr abenteuerlich kletternd dieses Foto gemacht. Dabei versuche ich, möglichst gerade von oben zu fotografieren. Ja, ich übe noch… Aber insgesamt mag ich die Ergebnisse so recht gerne.

Tragebilder möchte ich natürlich auch gerne machen. Bis vor kurzem war der kleine Spatz damit allerdings in der Regel nicht einverstanden und ich durfte ihn nur heimlich beim Spielen fotografieren. Das ging eigentlich nur mit dem Handy, denn die digitale Spiegelreflex macht einfach die typischen Knipsgeräusche, die sich auch nicht abstellen lassen. Und sobald er das gehört hat, war es fertig mit vertieftem Spiel. Stattdessen war er sauer, dass da schon wieder die Kamera auf ihn gerichtet ist… Seit neuestem ist er aber tatsächlich meistens einverstanden, sich fotografieren zu lassen. Ein Fotostudio haben wir nicht. Dafür aber eine große leere Wand mit einer weißen, strukturlosen Tapete im Wohnzimmer. Auf diese Wand projizieren wir das Beamerbild, wenn wir mal fernsehen oder einen Film schauen. An dieser Wand steht unten ein Regal, in dem der kleine Spatz seine Bücher und ein Spielzeug hat. Für Fotos vor der Wand stellt sich der kleine Spatz auf das Regal drauf. Wenn ich ihm sage, dass ich ihn fotografieren möchte, klettert er in der Zwischenzeit ganz routiniert erst einmal hoch.

Ein Jungentraum! Raglanshirt nach dem Schnitt von klimperklein mit tollem Jersey mit Baufahrzeugen | Zum Nähen in den Keller

Meine Idee ist ja, dass der kleine Spatz vor der Wand stehen soll. Aber unsere Vorstellungen decken sich da nicht immer so ganz. Beim Fotografieren des Baufahrzeuge T-Shirts wollte er lieber sitzen. Wichtig ist außerdem, dass immer mindestens ein Auto mit auf’s Bild darf. Dieses Mal fiel die Wahl auf den Legotraktor und das große blaue Rennauto.

Ein Jungentraum! Raglanshirt nach dem Schnitt von klimperklein mit tollem Jersey mit Baufahrzeugen | Zum Nähen in den Keller

Die Autos sind leider manchmal so ein wenig im Weg. Aber wie man sieht, haben wir beim Fotografieren vor der weißen Wand auch Spaß. Der kleine Spatz macht teilweise ganz schöne Faxen 🙂 Hier war die Lust auf’s Fotografiertwerden aber so ziemlich am Ende. Ein schönes Bild von vorne hätte ich gerne noch gehabt. Eines ohne Autos vor dem T-Shirt. Aber da er keine Lust mehr hatte, musste es halt so reichen. Vor den T-Shirt-Fotos hatten wir auch schon ein paar Fotos von dieser Checkerhose hier gemacht, das Ganze dauerte dann schon ein paar Minuten, deshalb habe ich mich einfach gefreut, dass er schon so lange durchgehalten hat. 🙂

Ein Jungentraum! Raglanshirt nach dem Schnitt von klimperklein mit tollem Jersey mit Baufahrzeugen | Zum Nähen in den Keller

Auch wenn die vielen Tippgeber im Netz sich in der Regel einig sind, dass Handyfotos eine ganz furchtbar schlimme Sache sind in Blogbeiträgen, mag ich dennoch meine Handyschnappschüsse. Ich mag unterwegs einfach nicht so gerne die Spiegelreflex mitnehmen. Dann wird jeder Ausflug gefühlt zu einer Fotosession, ich kann nicht so richtig mitspielen, weil ich das große Teil schleppe und die besten Situationen kommen doch sowieso, wenn ich das Teil gerade nicht zur Hand habe. Das Handy muss ich dagegen einfach nur mal schnell aus der Hosentasche ziehen und innerhalb kürzester Zeit habe ich ein Foto. Das wird dann, wenn es eine witzige, schöne, typische oder einzigartige Situation zeigt, auch mit ein paar lieben Menschen in der Verwandschaft ganz einfach über eine Cloud geteilt. Und falls ein Kleidungsstück gut darauf zu erkennen ist und das Gesicht von meinem kleinen Spatz nicht bzw. gut verborgen werden kann, dann zeige ich solche Fotos auch gerne hier im Blog. So wie z.B. das folgende (Handy-)Foto:

Ein Jungentraum! Raglanshirt nach dem Schnitt von klimperklein mit tollem Jersey mit Baufahrzeugen | Zum Nähen in den Keller

Der kleine Spatz hatte hier beschlossen, dass er den Einkaufswagen schieben möchte. Zuerst hatte er sich auf die Zehenspitzen gestellt. So kam er gerade so an den Schiebegriff. Aber den Versuch hat er schon nach ein paar Schritten aufgegeben – da war ich auch mit dem Handy leider nicht schnell genug, denn das sah sehr lustig aus 😀 Aber weiter unten ist ja auch noch eine Stange, also hat er beschlossen, einfach den Wagen von unten zu schieben. Mit der Spiegelreflex hätte ich so einen spontanen Moment nie einfangen können. Aber mit dem Handy konnte ich diese, zumindest für uns Eltern sehr amüsante Situation einfangen.

Naja, wie gesagt, ich übe noch 😀 Die Lichtverhältnisse sind auf den Fotos nicht immer optimal, vor allem, wenn sich der kleine Spatz bewegt (was meistens der Fall ist…) werden meine Fotos auch nicht immer hundertprozentig scharf (der Ausschuss, den ich produziere ist wirklich riesig!) und sicherlich kann man auch sonst noch einiges verbessern. Aber ehrlich gesagt, mir gefällt es so schon ziemlich gut, vor allem, wenn ich das Ganze mit den Anfängen im Blog vergleiche. Ich lese mal noch weiter die Tipps und Tricks, die mir über den Weg laufen und freue mich über jeden Besucher auf dem Blog und ganz besonders über Wiederkehrer und Abonnenten (geht übrigens in der rechten Seitenleiste ganz einfach 😉 ).

Worüber ich mich auch riesig freue, sind Kommentare. Und deshalb meine Fragen an euch: Wie gefällt euch das Blogdesign, habt ihr Verbesserungsvorschläge? Wie gefällt euch, was ich in der letzten Zeit mit meinen Bildern mache und auch hier: Was könnte ich besser machen (außer den Umgang mit der Kamera zu üben…)? Was sind eure Tipps und Tricks und worauf achtet ihr ganz besonders, damit eure Blogs und Blogbeiträge schick aussehen und idealerweise dazu führen, dass eure Blogbesucher wiederkommen, Beiträge ggf. sogar teilen und auch gerne kommentieren? Ich bin sehr gespannt!

Schnitt T-Shirt: Raglanshirt von klimperklein in Größe 92 | Baufahrzeugejersey: von Stoffspektakel | oranges Bündchen: aus dem wunderbaren Adventskalender von Stoff Hoff

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Falls ihr auch noch auf der Suche nach der passenden Linkparty für eure Blogbeiträge seid, dann schaut doch gerne auch mal in meine Linkpartysammlung! 🙂

6 Kommentare

  1. Da ich über nur vom Handy Blogs lese kann ich dir zum Theme nicht viel sagen, außer dass es für mobile Nutzer gut lesbar ist.
    Ich finde Handybilder nicht schlimm, macht es auch authentischer als perfekte gestellte Bilder à la Streetstyle-Blogs. Die Sachen werden so offensichtlich wirklich getragen. Finde auch gut, dass du dass Gesicht von deinem Zwerg verbirgst und er sich seine „Accessoires“ und Posen aussuchen darf.
    Ich habe schon bei einigen Blogs entfolgt, weil sie zu glatt, perfekt und professionell wurden. Als ob die Kinder mit perfekten Locken mit Blumenkranz und sauberen Gesichtern in ungemähten Wiesen frohlocken. Bitte!
    Über Blogdesign und Bloggen kann man so viel lernen, ich habe sogar einen HTML Online-Kurs gemacht, damals als ich noch Zeit hatte…

    • tantejana

      1. Juni 2016 at 6:27 pm

      Hihi, bei den Blogfotos mit den Blumenkranzkindern im romantischen Feld muss ich auch immer ein wenig die Augen verdrehen 😀 So perfekt wird es bei mir sicher nie… Danke für deine lieben Worte und das Feedback!
      Jana

  2. So tolle Bilder und Danke für den Tipp mit dem Fotoprogramm, für Collagen habe ich bisher kein gescheites gefunden, das teste ich mal. Das Einkaufswagen schieben ist total niedlich.

    GLG Tanja

    • tantejana

      1. Juni 2016 at 6:25 pm

      Canva mag ich wirklich gerne, zumindest mehr, als die Programme, die ich vorher abgeschaut hatte. Das Logo füge ich aber dennoch mit einem anderen Programm ein, das kriege ich nicht hin mit Canva. Also keine Rundumsorgloslösung.
      LG Jana

  3. Hallo liebe Jana,
    ein süßes Shirt. Dein Blogdesign finde ich sehr übersichtlich, und von Deinen Fotos kann ich mir immer wieder Tipps für das eigene Fotografieren mitnehmen. Aber weshalb ich Deine Beiträge besonders gerne lese: „Authentisch“ ist ein ziemlich strapaziertes Wort, aber Deine Schreibweise ist so herrlich offen, ehrlich und ungekünstelt, dass ich immer den Eindruck habe, hier textet mir gerade eine gute Freundin etwas. Und das unbeachtet der Tatsache, das wir uns durch das Bloggen tatsächlich schon ein wenig kennen. 😉 Und wie Du das Foto auf dem Gartentisch gemacht hast, das hätte ich schon gerne gesehen … 🙂
    Sei lieb gegrüßt, Carla.

    • tantejana

      1. Juni 2016 at 6:21 pm

      Liebe Carla,
      vielen Dank! Das mit dem Foto auf dem Gartentiscv ist schon so eine Sache 😀 Ich stehe auf der Gartenbank mit einem Fuß Indiz dem anderen auf dem Tisch, aber so weit weg, dass ich den Fuß nicht mitfotografiere. Das wirkt für mich immer recht abenteuerlich 😉
      Danke für deine lieben Worte!
      Jana

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