Zweierlei Baby-Sonnenhüte – Kreative Sommerzeit

Wer Werbung findet, darf sie behalten. Aus redaktionellen Gründen erwähne und verlinke ich Bezugsquellen, Designer und  Orte. Alle Produkte sind selbst bezahlt.

Kreative Sommerzeit - Design Ingrid von Nähkäschtle. Bloggeraktion von Augensterns Welt, Crafting Café, Eule im Schlafanzug, Maritabw, Nähkäschtle, Padermama und Zum Nähen in den KellerHeute mache ich mal ein Geständnis. Das ist mir ein wenig peinlich. Aber es ist leider so. Ich kann meine Overlock nicht selber einfädeln. Das muss immer mein Mann machen. Bis auf wenige glückliche Male endeten alle Einfädelversuche meinerseits damit, dass der Untergreiferfaden nach zwei Stichen riss.

Kürzlich war es mal wieder so weit.  Plopp, der Untergreiferfaden war durch… Naja, das lag evtl. daran, dass das Maschinchen mal wieder eine gründliche Reinigung wollte. Selber einfädeln? Keine Chance… Und der Mann war auch gerade nicht verfügbar, um neu einzufädeln. Dabei hatte ich a) Zeit und b) Lust zu nähen! Zum Glück ist mir dann ein Projekt eingefallen, das ganz ohne Overlock auskommt 🙂 Und so sind an einem halben Nachmittag zwei klitzekleine Babymützchen bzw. Sonnenhüte für das Baby einer Freundin entstanden.

Da ich mich nicht entscheiden konnte, habe ich zwei Varianten ausprobiert: Einen Sonnenhut zum Wenden (von Windschnittich) und eine Schirmmütze mit Nackenschutz (von firstloungeberlin). Für die beiden Babymützchen konnte ich tief in meine Restekiste greifen. Und beide finde ich auf ihre eigene Art jeweils ganz charmant 🙂

Anprobieren durfte mal wieder das Püppi (wie z.B. auch hier, hier oder hier). Für die „Schirmmütze mit Nackenschutz“ habe ich Reste von einer Bluse für mich verwendet. Na gut, von einem Blusenzuschnitt… Vernäht ist die nämlich noch nicht 😉 Ein Mützchen in verschiedenen Blautönen kariert hatte mein Lauser als Baby auch, wenn ich mich richtig erinnere. Und ich fand das damals sehr süß. Den Schirm der Mütze habe ich mit einer Lage Fleece gefüttert und im Abstand von etwa 0,5cm mehrfach abgesteppt, damit er Stand hat. Bei dieser Mütze habe ich mich für die Variante mit Bindebändern entschieden. Da Innen- und Außenseite aus demselben Stoff sind, wird hier eh nicht gewendet 🙂 Möglich wäre das aber prinzipiell bei diesem Mützchen.

Der Schnitt kommt mit je drei verschiedenen Längen für den Schirm und für den Nackenschutz und im E-Book werden verschiedene Möglichkeiten beschrieben, um die Mütze per Gummiband oder Bindebändel „haltbarer“ zu machen. Genäht habe ich die zweitkleinste Größe (39-44cm). Da ich erfahren habe, dass das Baby, für das ich genäht habe, jetzt schon bei 43cm angekommen ist, bin ich sehr auf die Anprobe gespannt! Lange wird das Mützchen wohl nicht passen 😀

Sonnenhut Nr. 2 ist zum Wenden. Hier habe ich eine Seite in unigrau gewählt (das sind die Reste von den Straßenapplikationen von hier), die andere Seite ist ein Stoff, den ich mal aus der Restekiste vom Stoffhändler vor Ort mitgenommen hatte. Genäht habe ich die kleinste Größe, die wohl normalerweise für 6 Monate bis etwa 1 Jahr passt. Auch hier bin ich sehr auf die Anprobe gespannt.

Mit Webware werde ich ja nicht so richtig warm 😀 Bei Jersey und anderen dehnbaren Stoffen kann man ja zur Not ein klein wenig zuppeln und dann passt das schon. Bei Webware… nicht! Und das hat sich hier gerächt. Irgendwie war mir da zu viel Stoff übrig beim Nähen. Aber wahrscheinlich war ich auch einfach zu ungenau. Beim Zuschnitt, beim Nähen oder überhaupt. Nachdem ich die Bilder vor ein paar Tagen schon mal bei Instagram gezeigt habe, hat die Schnitterstellerin gleich Hilfe angeboten, das fand ich sehr lieb! Und tatsächlich werde ich diesen Schnitt auf jeden Fall noch einmal für den Lauser ausprobieren. Trotz kleinerer Fehler, die ich hier gemacht habe, gefällt er mir nämlich sehr gut und trotz allem – oder gerade deshalb? –  ging das Nähen ruckzuck. Die Krempe gibt es bei diesem Schnitt auch in zwei Längen. Da ich persönlich es sehr wichtig finde, dass Ohren und Nacken immer gut vor der Sonne geschützt sind, habe ich die längere Variante genäht und werde das auch für den Lauser ausprobieren. Und, wer weiß, vielleicht ist die Mütze in einer größeren Größe dann auch einfacher und weniger fummelig. 🙂

Kreative Sommerzeit - Design Ingrid von Nähkäschtle. Bloggeraktion von Augensterns Welt, Crafting Café, Eule im Schlafanzug, Maritabw, Nähkäschtle, Padermama und Zum Nähen in den Keller

Und jetzt seid ihr dran! Schaut doch auch mal noch bei den anderen Bloggerinnen vorbei, die euch die Kreative Sommerzeit präsentieren: Die Kreative Sommerzeit ist eine gemeinsame Aktion von Annette von Augensterns Welt, Sonja von Crafting Café und Padermama,  Sandra von Eule im Schlafanzug, Marita von Maritabw, Ingrid von Nähkäschtle und von mir, Tante Jana von Zum Nähen in den Keller.

Wir laden euch herzlich ein, mitzumachen! Verlinkt eure kreativen Sommerzeitprojekte in unserer Kreative Sommerzeit-Linkparty. Noch bis Juli könnt ihr eure Sommerprojekte verlinken. Wir freuen uns schon so sehr darauf, zu sehen, womit ihr uns inspiriert 🙂 Den Button zur Kreativen Sommerzeit, den Ingrid von Nähkäschtle für unsere Aktion kreiert hat, dürft ihr natürlich gerne mitnehmen und Werbung für unsere Sommeraktion machen 🙂

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1 Kommentar

  1. Also mir gefallen beide Varianten sehr gut und sie wirken beiden sehr praktisch. An der zweiten mag ich Form. Das sieht sicher kess aus! LG Ingrid

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