Ist es ein Vogel? Ist es ein Flugzeug? Es ist Superdog!

Auch wenn ich ja weiß, dass mein kleiner Spatz eigentlich nur Fahrzeugdesigns auf seiner Kleidung wünscht, habe ich doch den einen oder anderen Stoff in die T-Shirt-Produktion geschleust, der mir einfach nur total gefallen hat. So zum Beispiel auch die Superdogs, die es im Ausverkauf bei Königreich der Stoffe letzten Winter igendwann mal ziemlich günstig gab. Und im Gegensatz zu einem anderen Nicht-Fahrzeugeshirt zieht der kleine Spatz die Superhunde sogar an 🙂

Superdog! Raglanshirt T-Shirt klimperklein mit Superhunden Superheld Hund | Zum Nähen in den Keller

Ich muss ja gestehen, ich war mir wirklich nicht so ganz sicher, ob ich den kleinen Spatz überreden kann, die Shirts anzuziehen. Dass ich sie dann sogar im Doppelpack genäht habe, war dann schon ein wenig mutig 😉

Superdog! Raglanshirt T-Shirt klimperklein mit Superhunden Superheld Hund | Zum Nähen in den Keller

Mir gefallen beide Varianten – grün und rot – sehr gut und sie stehen meinem kleinen Spatz auch prima. Beide hatte er in der Zwischenzeit (fertig sind sie schon ein Weilchen) schon mehrfach getragen. Da das Wetter ja so ein bisschen weniger sommerlich war, hat er sie meistens über einem langärmeligen Body getragen. Aber jetzt, da die Sonne so schön scheint, kann er sie auch richtig als T-Shirts tragen 🙂

Superdog! Raglanshirt T-Shirt klimperklein mit Superhunden Superheld Hund | Zum Nähen in den Keller

Hier zum Beispiel im Garten. Der kleine Spatz liebt es, mir beim Gießen zu helfen. Noch lieber als Erdbeeren und Tomaten gießt er aber das Wasser aus seiner kleinen grünen Gießkanne in den alten Eimer, den wir unter den Gartenwasserhahn gestellt haben. Und dann leert er ihn wieder aus…

Superdog! Raglanshirt T-Shirt klimperklein mit Superhunden Superheld Hund | Zum Nähen in den Keller

Ja, ich weiß schon, warum wir ein paar Sandalen und ein paar Sneaker ausschließlich für den Garten parat stehen haben 😀 So müssen wir uns zum Glück keine Gedanken darum machen, ob wir seine Schuhe bis zum nächsten Tag wieder trocken bekommen und er darf seinen Spaß haben 🙂

Superdog! Raglanshirt T-Shirt klimperklein mit Superhunden Superheld Hund | Zum Nähen in den Keller

Wie man sieht, kann man mit dem Superdog-Shirt auch seltsame Verrenkungen auf dem Bobbycar hinbekommen. Keine Ahnung, was er da wollte 😀 Aber Hauptsache, er hatte Spaß dabei. Bestimmt eine halbe Stunde lang ist er mit dem Bobbycar immer nur im Kreis um unseren Gartentisch herumgefahren. Was für ein entspannter Abend! 🙂 Nach dem Blumengießen saßen mein Mann und ich zusammen am Gartentisch und haben uns unterhalten, während der kleine Superrennfahrer fröhlich um uns herum fuhr. Einfach herrlich. 🙂

Und wie genießt ihr eure Sommerabende?

Schnitt T-Shirt: Raglanshirt von klimperklein in Größe 92 | Jersey mit Superhunden: von Königreich der Stoffe | rotes Bündchen: bei Glaeser Textil in Blaustein gekauft

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Freutagsfüller KW 25/2016

Na, jetzt haben wir definitiv gerade keinen Grund mehr, uns über das kalte Wetter zu beschweren, oder? 😀 Nein, ich glaube, ich fange jetzt einfach mal an, mich über diese Hitze zu beklagen – oder ich freue mich einfach über ein bisschen Sommer 😉

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Morgen soll es laut Wetterbericht ja schon wieder vorbei sein mit den Sonnentagen.  Schön, wenn man das heute noch ein wenig genießen kann. Das mache ich zum Beispiel heute, an meinem Homeofficetag, mit einem Sun Tea. Kennt ihr Sun Tea? Ich wusste bis vor kurzem zumindest nicht, was das ist, die Idee hat mich aber gleich überzeugt. Über den Begriff gestolpert bin ich in einem Buch („Bay of Sighs“ von Nora Roberts). Und so wie das klang, scheint das ein perfektes Getränk für relaxte Sonnentage zu sein. Eine kleine Pinterestsuche zeigte dann, dass Sun Tea ein Tee ist, der mit kaltem statt mit kochendem Wasser gemacht wird. Und zwar unbedingt in einer Glaskaraffe. Die wird einfach in die Sonne gestellt für 1-4 Stunden, gefüllt mit kaltem Wasser, 3-4 Teebeuteln (oder mehr/weniger, je nachdem, wie groß das Gefäß ist), ggf. noch mit Zitronenscheiben, Minzeblättern o.ä. und ein wenig Zucker. Bis der Tee so eine richtige Teefarbe angenommen hat.

Suntea sun tea sonnentee rezept anleitung bei zum nähen in den keller

Das habe ich heute Morgen also mal ausprobiert und das Ergebnis war so toll lecker und erfrischend, dass jetzt gerade die zweite Karaffe von der Sonne gewärmt wird. Ich muss unbedingt noch ein paar Zitronen und ein wenig Minze kaufen (was mich daran erinnert, dass ich ja eigentlich schon längst mal Minze in den Garten pflanzen wollte…). Also: wirklich empfehlenswert 🙂

Naja, und sonst so? Unser Auto ist nach wie vor kaputt und nachdem wir mit mehreren Leuten gesprochen haben, die sich auskennen, darunter auch Automechaniker, die an uns ohnehin nichts verdienen würden, werden wir es als Ersatzteillager verkaufen (braucht jemand Teile von einem Skoda Fabia???). Der Nachfolger ist schon bestellt. Der wird etwas größer, wir haben uns für die Kombilänge entschieden, er wird eine Anhängerkupplung haben (zum Glück haben wir die nicht noch vor kurzem nachrüsten lassen!), er hat ein paar PS mehr, was mir sicherlich entgegen kommt, wenn ich morgens bergauf auf die Autobahn fahre und er ist auch mit etwas mehr Komfort ausgestattet, z.B. mit einem Multimedialenkrad, mit Sitzheizung und einer irgendwie coolen Verbindung mit dem iPhone. Und ganz schick: Er wird auch vorne Parksensoren haben 😉 Außerdem hat er – anders als unser fast 20 Jahre alter Zweitwagen, der mich momentan zur Arbeit bringt- auch wieder eine Klimaanlage. Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie sehr ich die in den letzten Tagen vermisst habe…

Nähtechnisch läuft bei mir gerade leider immer noch nicht so viel. Zumindest nichts vorzeigbares. Bald darf ich euch aber mehr als nur kleine Einblicke in die schönen Frühlingsbotenapplikationen von Kleine Fadenprinzessin zeigen, zu denen es letztens ja schon einen Teaser gab.  Und ich bin auch schon wieder einem Probeapplizierteam und zwar bei Künstlerkind.  Ich hatte mich wirklich sehr gefreut, als Tanja mich gefragt hat, ob ich den wundervollen süßen Vogel, den sie gerade testet, für sie probenähen möchte. Der ist wirklich süß und vor allem gibt es unglaublich tolle und kreative Varianten.

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Die Nähzeit ist bei mir immer noch ein wenig knapp. Aber ich darf mich auch freuen, dass heute Abend der Elektriker kommt und unseren Sicherungskasten im Keller anschließt. Dann habe ich auch wieder Strom im Keller und muss vor dem Nähen nicht immer noch ewig die Maschinen herholen und aufbauen, sondern kann auch mal in kurzen Abschnitten was tun. Seit letzter Woche haben wir mit der Kita auch die Vereinbarung, dass der kleine Spatz nach einer halben Stunde Mittagsschlaf geweckt wird und tatsächlich ist er abends wieder müde und geht freiwillig schlafen. Das war ja in den letzten Wochen und Monaten immer sehr anstrengend, oft wollte er noch nicht schlafen gehen, wenn ich schon längst bettreif war. Und er ist selten vor halb 10 oder 10 abends eingeschlafen. Morgens war er dementsprechend eher unwillig, wenn der Wecker geklingelt hat und dann hat er mittags in der Kita schon wieder so viel vorgeschlafen, dass das Ganze am Abend wieder von vorne losging mit der fehlenden Müdigkeit. Ganz den Schlaf weglassen wollten die Kitaerzieherinnen nicht, denn müde wird er vom Toben am Vormittag ja schon. Aber mit der halben Stunde haben wir jetzt endlich einen Kompromiss gefunden, der für uns und für die Kita in Ordnung ist und der auch dem kleinen Spatz gut zu tun scheint. Jetzt wacht er morgens zwar oft schon ein wenig vor dem Wecker auf, aber dafür ist er dann auch richtig gut gelaunt und strahlt mit der Morgensonne um die Wette. Und ich habe dann jetzt hoffentlich auch abends endlich mal wieder Zeit und Lust, mich an die Nähmaschine zu setzen. Dafür war ich in der letzten Zeit ja oft einfach zu k.o. Aber ich bin ganz optimistisch, dass ich jetzt wieder einen Tagesrhythmus hinkriege, der auch ein wenig Nähzeit vorsieht. 🙂

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Tja und dann ist Freitag ja noch der Tag, an dem ich mich immer über die Freitagsfüllerlücken von Barbara freue. Mal schauen, was sie sich heute wieder Tolles ausgedacht hat

  1. In zwei Stunden habe ich hoffentlich die Forumsbeiträge meiner Studierenden fertig durchgeschaut und beantwortet (die waren sehr fleißig beim Beantworten meiner Fragen zu einem Fallbeispiel). Und hoffentlich habe ich es bis dahin auch geschafft, mich aufzuraffen, noch eine Ladung Wäsche in die Maschine zu schmeißen. Dann kann ich die noch aufhängen und an der frischen Luft trocknen, bevor die angekündigten Gewitter heute Abend kommen.
  2. Ich liebe Gemüse vom Grill. Während für meinen Mann meistens ein Stückchen Lammfilet oder Rinderhüfte und 2-3 Würstchen auf dem Grill landen, bleibe ich meistens vegetarisch. Gegrillte Paprika, Zucchini, Champignons – da könnte ich mich reinlegen. Dazu dann meistens noch  Grillkäse, Halloumi oder ein Fetaschälchen. Mmh. Der kleine Spatz isst dann meistens auch lieber bei mir mit (wehe, es sind keine Champignons dabei! Und gelbe UND rote Paprika!) und hat seit kurzem auch einen eigenen Favoriten: Maiskolben. Und wir alle drei essen übrigens gerne auch gegrillten Käsetoast. Einfach nur zwei Scheiben Toast mit ein bisschen Butter und eine Scheibe Käse dazwischen. Die wird auf dem Warmhalterost wundervoll gebräunt und der Käse schmilzt auch ganz lecker. Das war mal so ein Versuch, um dem kleinen Spatz, der letzten Winter noch kein so großer Grillfan war, eine Alternative zu bieten. Jetzt möchten wir gar nicht mehr ohne Käsetoast grillen 😀 Morgen und/oder übermorgen wird der Grill garantiert wieder angeschmissen 🙂 2016-06-24 15.00.47
  3. Gegen große Hitze hilft es, die Rolläden frühzeitig runterzumachen. Zumindest im Erdgeschoss bleibt es bei uns so ganz okay von der Temperatur her. Im 1. OG mit vielen Dachschrägen ist es schon ziemlich warm. Aber da gibt es dann halt einfach eine dünnere Decke zum Schlafen. 🙂
  4. Wenn der Wecker klingelt – egal ob der kleine elektronische oder der kleine lebendige Wecker – dann muss ich wohl oder übel aufstehen, egal wie müde ich bin.
  5. Die Sommerferien beginnen in Ba-Wü ja immer erst spät. Beim kleinen Spatz in der Kita sind dieses Jahr sogar erst im August Ferien. Mal schauen, was wir in der Zeit alles machen. Vielleicht kommt uns ja auch Fiona ein wenig besuchen in dieser Zeit?
  6. Die neu entdeckte Leidenschaft von unserem kleinen Spatz für „Bummibärle“ sehe ich eher kritisch. Je nachdem, welche Sorte er da isst, finde ich die Farbstoffe in den Gummigutzele ja nicht gerade unbedenklich. Es gibt zumindest Hinweise darauf, dass Azofarbstoffe an der Entstehung von Hyperaktivität beteiligt sein könnten und sich im Körper teilweise auch zu krebserregenden Stoffen umwandeln. Deshalb achte ich darauf, dass der kleine Spatz keine Lebensmittel mit diesen Farbstoffen bekommt. Zum Glück gibt es Gummibärchen aber auch mit Pflanzenfarbstoffen gefärbt. Ab und zu komme ich seinem Wunsch nach Bummibärle dann auch nach und er darf eine kleine Portion essen. Und da er häufig auch nach Äpfeln, Bananen, Trauben und Melonen verlangt und unser schwierigster Supermarktabschnitt die Obst- und Gemüseabteilung ist („Ich möchte einen grünen Apfel/Trauben/Karotten/Melone/eine gelbe Birne/Pilze… haben! Ach bitte!“), ist das auch okay, denke ich.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ganz ruhigen Abend mit Einstimmung auf’s Wochenende, morgen habe ich den üblichen Haushaltskram sowie einen Kaffee- und-Kuchen-Besuch bei der künftigen Tagesmutter vom kleinen Spatz geplant und am Sonntag möchte ich mit meinen Jungs und vielleicht auch Freunden zum „Göckelesfest“ (einer Kleintierausstellung)!

Und was habt ihr am Wochenende geplant? Habt auf jeden Fall viel Spaß!

Die Zeit vergeht wie im Flug…

…nur die Zeit vor dem Flug irgendwie nicht 😀 Der Blog ist etwas inaktiv im Moment. Irgendwie komme ich nicht zum Schreiben. Sogar mein geliebter Freutagsfüller musste vorgestern ausfallen. Ich war auf Dienstreise in Berlin und bis ich nach dem verspäteten Flug Zuhause war, hatte ich auch keine Lust mehr, zu schreiben. Aber weil es hier schon so lange ruhig ist, dachte ich, ich zeige euch mal ein paar der Bilder von meiner Reise und schreibe euch meine Erlebnisse mit dem Rückflug auf  😀

Was für ein schöner Sonnenaufgang! Los ging es nach Berlin in aller Frühe, aber dafür hat sich das frühe Aufstehen schon fast gelohnt. :-)

Was für ein schöner Sonnenaufgang! Los ging es nach Berlin in aller Frühe, aber dafür hat sich das frühe Aufstehen schon fast gelohnt. :-)

Das war schon seltsam. Ich stand pünktlich zur Boardingzeit vor dem Gate. Tatsächlich kam zur angezeigten Zeit auch ein junger Mann an das Stehpult, an dem die Boardingpässe kontrolliert werden. Im Schlepptau hatte er zwei Damen, die sich an die Tür stellten. Aber sonst passierte erst einmal nichts. Der junge Mann telefonierte ein paar Mal, die Gesichtsausdrücke wechselten immer mal von gelangweilt zu genervt und belustigt. Eine Ansage an die wartenden Passagiere gab es nicht.

Hier der Blick aus dem Flugzeug heraus auf den Stuttgarter Flughafen. Das war vor dem pünktlichen Hinflug nach Berlin - mit einer anderen Airline ;-)

Hier der Blick aus dem Flugzeug heraus auf den Stuttgarter Flughafen. Das war vor dem pünktlichen Hinflug nach Berlin – mit einer anderen Airline ;-)

Endlich, nach etwa 20 Minuten, wurde ein alleinreisender kleiner Junge von einer der Damen mitgenommen. Die Passagiere um mich rum meinten, dass alleinreisende Kinder immer  zuerst ins Flugzeug gesetzt werden, erst danach dürfen alle anderen rein. Okay, meinetwegen. Es gibt bestimmt irgendwelche nachvollziehbaren Gründe, warum ein Kind in Begleitung einer Stewardess nicht gemeinsam mit allen anderen Passagieren zu seinem Platz gebracht werden kann.

Berlin ist doch auch irgendwie schwäbisch, oder? Zumindest in kulinarischer Hinsicht. Ich hatte übrigens Pizza ;-)

Berlin ist doch auch irgendwie schwäbisch, oder? Zumindest in kulinarischer Hinsicht. Ich hatte übrigens Pizza ;-)

Wir warteten noch einmal fast 10 Minuten, dann wurde endlich die Tür geöffnet und wir durften die wartenden Busse besteigen. Und dann passierte erst einmal nichts. Mittlerweile war die geplante Abflugzeit schon um fast 10 Minuten verstrichen. Lustigerweise zeigte die Webseite der Fluglinie unseren Flug noch immer als  pünktlich an :roll: Die Türen der Busse blieben offen, wir Passagiere standen und saßen mehr oder weniger ratlos rum und atmeten die Abgase ein, die so langsam in die Kabine zogen. Endlich hatte wenigstens der Busfahrer ein Erbarmen und schaltete den Motor aus.

Ampelmännchen finde ich klasse. Und in meine Richtung war gerade rot, so konnte ich auch fotografieren. :-)

Ampelmännchen finde ich klasse. Und in meine Richtung war gerade rot, so konnte ich auch fotografieren. :-)

Der junge Mann von der Boardingpasskontrolle war unvorsichtig genug, sich dem vollen Bus mit unzufriedenen Passagieren zu nähern. Eine Mitpassagierin fragte ihn, warum es denn nicht los ging. Die nicht gerade vertrauenserweckende Antwort war: „Der Pilot hat leider vorhin erst gemerkt, dass er noch tanken muss. Das muss jetzt nachgeholt werden. Dauert noch etwa 10 Minuten.“ Äh, ja. Ich bin ein wenig froh, dass ihm das nicht irgendwo über Jena oder so aufgefallen ist…

Hier auch das grüne Männchen. :-)

Hier auch das grüne Männchen. :-)

Tatsächlich, 10 Minuten später ging es endlich los. Der Flieger hatte mittlerweile schon fast eine halbe Stunde Verspätung. Im Bus vor dem Flugzeug warteten wir noch einmal etwa 5 Minuten, bis die Türen endlich aufgingen und wir im strömenden Regen die Treppe hinauflaufen durften.

Als endlich alle Passagiere auf ihren Plätzen waren, sprach der Pilot persönlich zu uns. Nicht vom Cockpit aus, sondern vorne im Gang, wo ihn alle sehen konnten. Offensichtlich sehr ungewöhnlich, denn diese Situation hat er selbst betont. Sein Platz sei gerade besetzt. Ein Techniker sei da, um das Radio auszutauschen (ich nehme mal an, er hat da vergessen zu übersetzen und meinte das Funkgerät???). Und wir wären ja pünktlich losgekommen, meinte er (Aha?!?). Aber leider gäbe es ja gerade so viele Gewitter über ganz Deutschland, deshalb sei der komplette Flugverkehr verspätet (ist mir auf der Anzeigetafel im Flughafen gar nicht aufgefallen…) und wir hätten erst eine Abfluggenehmigung in einer halben Stunde.

Nachdem ich an dieser Kreuzung vorbeigelaufen bin, hatte ich den Rest des Tages einen Ohrwurm Ups, jetzt schon wieder! :lol:

Nachdem ich an dieser Kreuzung vorbeigelaufen bin, hatte ich den Rest des Tages einen Ohrwurm Ups, jetzt schon wieder! :lol:

Schlussendlich hoben wir mit über einer Stunde Verspätung ab. Mein kleiner Spatz und mein Mann warteten im Flughafen auf mich und konnten auch die Landung beobachten. Ach, ist das schön, wieder daheim zu sein!

Ein riesiger Topf Gulasch. Nach diesem Bild musste es noch ein paar Stunden köcheln.

Ein riesiger Topf Gulasch. Nach diesem Bild musste es noch ein paar Stunden köcheln.

Samstag in aller Frühe hat mein Mann dann das Haus verlassen und ist zu einem Klassentreffen gefahren. Der kleine Spatz und ich sind Zuhause geblieben und haben uns die Zeit gut vertrieben. Ganz entspannt haben wir es angehen lassen. Und ich habe neben vielen Vorlesebüchern, „Tempo, kleine Schnecke“ und Duplo-Eisenbahn spielen die Gefriertruhe mit ein paar „Fertiggerichten“ gefüllt. Demnächst kann ich mir mehrmals das Kochen sparen und dafür zwischen Hähnchengeschnetzeltem mit Champignons, Pilzbolognese und Gulasch wählen. Da müssen dann jeweils nur noch eine Stärke- und eine Gemüsebeilage frisch gekocht werden.

Ich freue mich schon auf's Essen. Bislang habe ich nur abgeschmeckt (lecker!) und die Portionen liegen jetzt in der Gefriere.

Ich freue mich schon auf’s Essen. Bislang habe ich nur abgeschmeckt (lecker!) und die Portionen liegen jetzt in der Gefriere.

Zum Abendessen wird es nächste Woche außerdem selbstgemachten Aufschnitt geben – der Metzger meines Vertrauens hatte einen schönen kleinen Schweinekamm in der Auslage, der heute als Salzbraten in den Backofen gewandert ist. Kalt in dünne Scheiben geschnitten schmeckt der wirklich super (warm auch 😉 ).  Das dazu passende Brot ist auch gerade im Backofen. Das hätte ich vor lauter Bloggen beinahe vergessen :roll: 😉

In der Zwischenzeit ist das Brot auch fertig und ich habe mir eine Probierscheibe abgeschnitten :-)

In der Zwischenzeit ist das Brot auch fertig und ich habe mir eine Probierscheibe abgeschnitten :-)

Tja, und sonst? Ich komme irgendwie nicht so viel zum Nähen, wie mir Spaß machen würde. Im Rahmen der Umbau- und Renovierungsmaßnahmen hat mir mein Mann leider den Strom im Nähkeller kappen müssen. Deshalb muss ich die Nähmaschine bzw. Ovi jedes Mal hoch an den Esstisch schleppen im Moment. Dazu kommt, dass der kleine Spatz seit ein paar Wochen abends selten vor 9, oft sogar erst gegen 10, einschlafen kann. Da sind meine Batterien dann auch meistens schon zu leer, um noch produktiv zu sein. Ein bisschen Haushalt noch und dann falle ich ins Bett. An den Wochenenden wird dann aufgeholt, was in der Woche regelmäßig liegen bleibt – Rasen mähen, Staubsaugen, Bäder putzen, Böden wischen, einkaufen, Wäsche waschen, zusammenlegen und bügeln und das allerwichtigste: Zeit mit der Familie verbringen. Auch da bleibt irgendwie oft nicht genügend Zeit für das Nähen.

Berlin war gut für meine Fitness. So viel laufe ich im Alltag nicht. Und für Sport fehlt irgendwie auch immer die Zeit. Naja und die Motivation...

Berlin war gut für meine Fitness. So viel laufe ich im Alltag nicht. Und für Sport fehlt irgendwie auch immer die Zeit. Naja und die Motivation…

Nichtsdestotrotz, ein paar Sachen sind schon fertig geworden in letzter Zeit. Zum Beispiel weitere T-Shirts – die wir aber aufgrund der Witterung nicht anziehen und fotografieren können… – und auch zwei süße Kleidchen mit einer Applikation aus dem Probeapplizieren für Kleine Fadenprinzessin. Hier ist schon mal ein kleiner Einblick:

Trägerkleid Kleidchen, Jerseykleid Klimperklein mit Applikation Schmetterling von Kleine Fadenprinzessin | Zum Nähen in den Keller

Für die große Schwester: Trägerkleid von Klimperklein in Größe 92

Die Kleidchen und die Applikationen zeige ich demnächst mal noch im Detail. Ich bin auch schon sehr gespannt, ob sie meiner Cousine gefallen werden. An sie werde ich die Kleidchen nämlich so bald wie möglich schicken, damit ihre beiden süßen Mädchen sie anziehen können. Das Babygeschenk zur zweiten Tochter, die im März zur Welt kam, ist ja auch schon lange überfällig und ich freue mich, dass ich damit auch mal wieder einen Punkt auf der To Do-Liste abhaken kann. 🙂

Trägerkleid Kleidchen, Jerseykleid Klimperklein mit Applikation Schmetterling von Kleine Fadenprinzessin | Zum Nähen in den Keller

Für die kleine Schwester: Trägerkleid von Klimperklein in Größe 68

Und sonst so? Naja, meine zugeschnittenen Sachen sind jetzt bald alle fertig. Ich denke, ich werde mal noch ein paar längärmelige Shirts für den kleinen Spatz zuschneiden. Irgendwie kommt der Sommer ja nicht so recht in Gang. Und Jeans sind ja auch noch auf meiner To Sew Liste. Für mich selber habe ich das neue Ebook von Leni Pepunkt gekauft, die BOYFRIEND.hose. Mal schauen, ob ich mich da auch wirklich bald mal rantraue. Vor Hosen habe ich ja so einen Respekt. Andererseits: Jeansstoff habe ich ohnehin ausreichend vorrätig und heute ist mir beim Spielen mit dem kleinen Spatz der ohnehin schon dünn gewordene Stoff meiner Jeans gerissen. Jetzt klaffen auf beiden Innenseiten der Oberschenkel, knapp unterm Schritt, riesige Löcher – fragt lieber nicht, was wir für einen Blödsinn gemacht haben, dass gleich beide Seiten zerrissen sind 😆

So, die Küche ist wieder aufgeräumt, der kleine Spatz schläft und ich sitze mit Laptop auf der Couch und nebenbei läuft der Tatort. Ein bisschen möchte ich jetzt auch noch weiterschreiben und ein paar weitere Blogartikel vorbereiten. Nach jetzt fast 1.200 Wörtern merke ich doch wieder, wie schön das Schreiben ist 😉

Danke für’s lange-Texte-lesen! 🙂

12 von 12 im Juni 2016

Ich habe eben mal durchgezählt: Ich bin ja schon bei 12! Also gibt es 12 von 12 diesen Monat schon recht früh 🙂

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14:17 Uhr Meine Kleidung war nicht ganz so wetterfest. Zuhause hüpfe ich erst einmal in die warme #badewanne #12von12

Ein von Tante Jana (@zumnaehenindenkeller) gepostetes Foto am

Freutagsfüller KW 23/2016 oder auch: Think Positive!

Diese Woche war, sagen wir mal, außergewöhnlich. Irgendwie ist einiges passiert, das mich gebremst hat. Aber positives Denken ist ja wichtig und deshalb versuche ich mal alles, was diese Woche passiert ist, positiv zu sehen.

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5 Gründe, weshalb ich mich diese Woche freue 🙂

Montag: Nachdem ich schon am Wochenende angefangen hatte, an einer schicken und übersichtlichen Tabelle zu arbeiten, die ich in einen Blogbeitrag zum Jogginghosenvergleich (hier Teil 1, Teil 2 und Teil 3) packen wollte, ist das System beim Speichern in die Knie gegangen und die ganze Arbeit war wieder weg! Menno! 😕Ein bisschen geärgert habe ich mich da natürlich schon, weil der Beitrag ja eigentlich online gehen sollte und ich auch genau wusste, dass mir die Zeit diese Woche fehlen würde… Aber positiv denken! Ich habe ja auch was draus gelernt. Zwischenspeichern ist wirklich eine gute Idee und einfach nur ohne Speichern das Laptop zumachen und ein andermal weitermachen werde ich wohl nicht mehr 🙂 Gefreut habe ich mich am Montag außerdem darüber, dass ich bei zwei schönen Wichtelaktionen im Sommer dabei bin 🙂

Dienstag: Ein ziemlich normaler Tag, an dem ich mir den Abend wunderbar für ein bisschen Nähzeit – die im Moment leider ziemlich zu kurz kommt – freigeschaufelt hatte. Und dann, plötzlich, war der Strom weg. Kein Gewitter in der Nähe, zu spät für Bauarbeiten, einfach nur weg. Und das laut Netzbetreiber in 55% der Haushalte in unserem Dorf und Ursache unbekannt. Das war es dann mit meinem Nähabend. Aber: positiv denken! Die halbe Nachbarschaft war auf der Straße unterwegs und wir haben uns wirklich nett unterhalten.  Mit Strom wäre das wohl nicht passiert. 🙂

Mittwoch: Keine blöde Geschichte. Echt nicht. Ich bin Tante geworden. Mein kleiner Bruder ist jetzt Papa und ich habe einen neuen kleinen Neffen. Und einen Grund zu nähen. Schön, oder?

Donnerstag: Manche von euch haben es ja vielleicht schon mal mitbekommen: Ich bin Berufspendler. Mit Ausnahme meines Telearbeitstages geht es täglich 57km hin und dann wieder zurück. Das längste Stück geht über die Autobahn und an guten Tagen brauche ich auch nur knapp unter 45 Minuten. Ganz ohne zu rasen – geht sowieso nicht, da ist fast durchgehend Baustelle 😛 Am Donnerstag rief dann nachmittags mein Mann an, er hatte den kleinen Spatz von der Kita abholen müssen, der arme Tropf hatte sich übergeben. Ich hab mich dann natürlich extra beeilt, früh von der Arbeit wegzukommen und bin auf dem Heimweg wie immer ganz normal auf die Autobahn aufgefahren. Nach etwa zwei Kilometern hatte ich plötzlich den Eindruck, dass ich immer langsamer werde. Gas geben hat auch nichts genützt. Sehr seltsam. Also bin ich erst einmal auf den Seitenstreifen, Warnblinker an, Motor aus, kurz warten – Auto springt nicht mehr an… Also: Kontaktdaten vom Service aus dem Handschuhfach raus, schicke gelbe Warnweste an, Warndreieck aus dem Kofferraum kramen und ab hinter die Leitplanke. Ich hatte nur etwa 150m hinter einer Notrufsäule angehalten, da habe ich dann, nachdem ich per Handy den Service angerufen hatte, auf den Abschleppwagen gewartet. Humor muss sein, hier ein Selfie mit Notrufsäule 😉

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Da habe ich noch nicht lange gewartet. Nach eineinhalb Stunden habe ich wahrscheinlich etwas weniger gegrinst, aber da kam dann zum Glück auch endlich der Abschlepper. Positiv denken! Ich hatte bei all dem wirklich Glück! Ganz wichtig: Dem kleinen Spatz geht es gut, dem war überhaupt nichts anzumerken. Vielleicht wächst er wieder, in Wachstumsphasen hält sein Magen erfahrungsgemäß nicht wirklich dicht. 😉 Und: Ich bin mit dem Auto noch auf den Seitenstreifen gekommen und nicht mitten im Verkehr auf der Fahrbahn stehengeblieben. Es gab einen Seitenstreifen – nur 1-2km weiter hat die Baustelle angefangen mit verengter Fahrbahn und nur zwei Spuren ohne Seitenstreifen. Das Wetter war freundlich, ich musste nicht bei Gewitter und Regen auf den Abschlepper warten. Wir haben über den Autohersteller eine Mobilitätsgarantie, deshalb kostet zumindest das Abschleppen nichts und einen Leihwagen habe ich auch für ein paar Tage kostenlos bekommen, dadurch kam ich zwar spät, aber problemlos nach Hause. Wenn jetzt dann auch noch die Reparaturrechnung im Rahmen bleibt, ist das Abenteuer wirklich glimpflich ausgegangen.

Freitag: Naja, am Freitag gibt es ja sowieso nur selten was zu meckern. Das ist immer hin der Tag vor dem Wochenende, ich habe meinen Telearbeitstag und konnte heute auch schon wieder ein paar wichtige Sachen abarbeiten, die im Büroalltag liegengeblieben sind und nebenbei konnte ich sogar ein wenig Wäsche waschen 🙂 Und außerdem ist Freutag, ich habe positives Denken geübt und gleich darf ich noch Freitagsfüllerlücken ausfüllen 🙂

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Liebe Barbara, vielen Dank für deine freitäglichen Lücken, die mir beim Befüllen immer viel Freude machen 🙂

  1. Heute beginnt das Wochenende – habe ich schon mal erwähnt, dass ich kein Fußballfan bin???
  2. Nein, ich bin weit davon entfernt und darum auch auf gar keinen Fall ein Fußball-Experte.
  3. Mein Lieblings-TV-Snack ist Schokolade. Wir sehen ja nur selten fern, aber wenn, dann habe ich immer riesige und unbändige Lust auf Schokolade. Meine Lieblingssorte ist übrigens Milka Noisette.  Da kann ich kaum noch aufhören. Und eure?
  4. Kein Fußballfan, also auch kein Mitglied einer Tipp-Gemeinschaft.
  5. Wenn die deutsche Nationalmannschaft spielt, genieße ich gerne auch mal die Ruhe und Leere im Schwimmbad 😉
  6. Fußball-Fanartikel finde ich teilweise ganz lustig. Manchmal aber auch nervig – Stichwort: Vuvuzela…
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Abend, morgen habe ich den üblichen Haushaltskram geplant und am Sonntag möchte ich mit unserer Wandergruppe vom Albverein die Neidlinger Wasserfälle besuchen Hoffentlich spielt das Wetter mit 🙂

Schönes Wochenende!

Wichtelwichtel

Juhu, der Sommer wird nicht langweilig 🙂 Ich habe mich zu gleich zwei Sommerwichtelaktionen angemeldet 🙂

Sommerwichteln bei Frau Nahtaktiv

Hier ist die Bewerbungsfrist bereits abgelaufen und ich habe die Zusage, dass ich dabei bin. Ich freue mich schon drauf und bin sehr gespannt, wen ich bewichteln darf 🙂

Kreativbloggerwichteln bei LunaJu

Bei LunaJu läuft die Bewerbung noch und jetzt gerade sind noch 9 der 50 Plätze frei, so wie es ausschaut. Ich hoffe, auch ich bin dabei, verlinken konnte ich mich auf jeden Fall 🙂 Und du? Machst du auch mit?

Schöne Woche!

verlinkt bei:

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Freutagsfüller KW 22/2016 mit Blümchen

Der Mai ist schon wieder vorbei und so gibt es heute den ersten Freutagsfüller im Juni. Dass der Mai schon wieder rum ist, hat mich ja zugegeben ein bisschen überrumpelt. Sowas aber auch, wie schnell 31 Tage doch vergehen können 😀 Aber ich freue mich dann mal über eine schöne Woche, die hinter mir liegt, darüber, dass es heute wieder Freitagfüllerlücken bei Barbara gibt und dass hoffentlich irgendwann mal der Sommer kommt 🙂

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Im Moment weiß ich oft wirklich nicht, wo mir der Kopf steht. Ich habe ständig das Gefühl, ein wenig plan- und ratlos durch die Gegend zu laufen. Kennt ihr solche Tage auch? Deshalb wundert es mich auch nicht sonderlich, dass ich vom Junianfang so überrascht wurde. Ein bisschen stolz bin ich auf mich, weil ich wirklich mal pünktlich einen Blogbeitrag zu Autos & Co. fertig hatte und die Linkparty auch wirklich um Mitternacht am 01. Juni zur Verfügung stand 🙂 Falls ihr auch mal mitmachen möchtet, freue ich mich natürlich sehr 😉

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Was ich aber nicht fertig hatte, ist der Blogbeitrag zum Monats-Motto-Tausch. Da fiel mir am 31. Mai am Abend ein, dass ich noch nicht einmal den tollen Lunchbag fotografiert hatte, den ich von Petra bekommen hatte. Also gab es die Bilder vom Monats-Motto-Tausch im Mai erst gestern einen Tag zu spät. Ich bin immer noch am Schmunzeln, beim Gedanken daran, wie ähnlich Petra und ich beim Nähen getickt haben. Das sind wirklich Lunchbagzwillinge geworden, die wir beide genäht und verschickt haben 😀

Die zweite Sache, die ich verpeilt hatte, ist dass ja Anfang Juni auch das Maiwerk in der Jahresparade der Muster fällig ist. Hups. Das Muster des Monats Mai waren Blumen – und da hatte ich ja gar nichts fertig. Wie praktisch aber, dass ich (a) viele hübschen Blümchenstoffe im Vorrat habe, (b) meine Stifte dringend ein Zuhause zum Hin- und Hertragen in der Tasche brauchen und ich (c) über dieses Video von farbenmix gestolpert bin, das eine ganz einfache und flotte Anleitung zum Täschchennähen zeigt.

Das sah ja wirklich ganz einfach und flott umsetzbar aus. Und einen Reißverschluss hatte ich auch noch im Vorrat und dann auch noch die feste Vornahme, mich auch endlich mal an Reißverschlüsse heranzutrauen… Also: Ich habe mir einen Blümchenstoff geschnappt, einen Reißverschluss aus dem Ü-Paket, das ich vor Ewigkeiten mal irgendwo mitbestellt hatte ausgesucht und mich ans Werk gemacht. Und ich bin ganz stolz, denn ich habe mein insgesamt erst zweites Werk mit Reißverschluss (Nr. 1 war mein absolutes Erstlingswerk an der Nähmaschine 😀 ) zustande gebracht 🙂

Reißverschluss Täschen nach Freebook Videoanleitung von farbenmix| Zum Nähen in den Keller

Das war ja gar nicht so schwer! Ich weiß gerade wirklich nicht, warum ich mich vor Reißverschlüssen so lange gedrückt habe 😀 Wobei… So richtig gute Fotos zeige ich euch lieber nicht 😉 Abgesehen davon, dass das Täschen eine Begegnung mit dem Bügeleisen hätte vertragen können, habe ich das mit dem Umnähen des Innenstoffs, damit er sich nicht im Reißverschluss verhaken kann, total verpeilt… Natürlich mag der sich nicht so richtig am Innenstoff vorbeiziehen lassen… :roll: Der Innenstoff ist übrigens ganz schlicht gestreift und einen Matratzenstich habe ich mir auch gespart – das Täschchen soll ja nur dafür sorgen, das meine Stifte nicht in der Tasche herumkullern 😉

Reißverschluss Täschen nach Freebook Videoanleitung von farbenmix| Zum Nähen in den Keller

Ich glaube auch, der Reißverschluss aus dem Ü-Paket war auch nicht gerade die richtige Wahl. Ich muss dringend mal „richtige“ Reißverschlüsse shoppen 😉 Aber zumindest hält das Täschchen meine Stifte gut fest und es geht auf und zu, wenn auch nicht so einfach, wie ich mir das wünschen würde. Und es ist mit Blumen und damit mein Last-Minute-Beitrag zur Jahresparade der Muster 😉 Und ganz wichtig: Meine große Angst vor Reißverschlüssen ist merklich kleiner geworden, also traue ich mich bestimmt bald mal an ein paar andere Projekte mit Reißverschluss heran. 🙂

Ich freue mich übrigens auch sehr, dass ich beim Sommerwichteln bei Frau Nahtaktiv dabei bin und ich bin schon ganz gespannt! Den Fragebogen habe ich vorhin ausgefüllt und ich freue mich auch schon sehr darauf, mir etwas für meine Wichtelpartnerin ausdenken zu dürfen.

Tja und ich freue mich heute, dass es wieder einen Freitagsfüller gibt. 😀

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Letzte Woche ist der Freitagsfüller ausgefallen. Nicht nur ich, sondern auch andere sind ab und zu verbimmelt. Und Barbara hat zum ersten Mal bei immer schon 370(!) Freitagsfüllern vergessen, die Lücken einzustellen. Aber heute wieder!

  1. Wenn ich jemals wieder nach Australien komme, hoffe ich, dass ich meinen Mann und meinen Sohn dabei habe und ihnen die wunderbaren Plätze zeigen kann, an die ich mich so gerne erinnere.
  2. Das wird aber in absehbarer Zeit nicht der Fall sein. Bevor wir an eine Reise mit so fernem Ziel denken, gibt es noch viele andere Dinge, für die wir Zeit und Geld brauchen. Und ich denke, das ist auch dann eher was, wenn sich der kleine Spatz auch später noch an die Reise erinnern kann, dann hat er mehr davon.
  3. Das Wetter ist irgendwie gerade nicht so sommerlich. Ist das schon die Schafskälte? Naja, immerhin kann man die dicken Winterjacken erst einmal wegsortieren. Und über Sommerhitze werde ich noch lange genug jammern 😀
  4. Die neuen Folgen der Vorstadtweiber muss ich sehen. Da hat mir schon die erste Staffel sehr gut gefallen und auch die zweite Staffel ist wieder komisch, lustig, tragisch und spannend.
  5. Zu meinem Bedauern bin ich schon wieder total erkältet.  Nase dicht, Hals tut weh, Ohren drücken… Vielleicht wird das im Sommer endlich mal besser? Oder ich gewöhne mich an diesen Dauererkältungszustand?
  6. Da meine Haut sehr hell und empfindlich ist, brauche ich im Sommer dringend Sonnenschutz. Neben Eincremen mit hohem Lichtschutzfaktor bleibe ich auch nach Möglichkeit im Schatten und zeige nicht zu viel Haut (also eher lange Hosen als kurze und eher T-Shirts als Tops). Und auch wenn mein Mann mich auslacht: Ich mag meinen Sonnenhut! Den hab ich damals in Australien gekauft 🙂
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Abendessen, da gibt es nämlich die Reste von einem Erbsen-Schinken-Nudelauflauf, der gestern sehr lecker war, morgen habe ich vor, zu meinen Tanten zu fahren und ihnen zu helfen, die Wohnung der Oma aufzulösen geplant und Sonntag möchte ich mich noch ein wenig vor der neuen Woche erholen und liegengebliebene Dinge im Haushalt aufarbeiten!

Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende!

Monats-Motto-Tausch mit einem Schmunzeln

Das Motto im Monats-Motto-Tausch bei Nine Naeht und H-M&C lautete im Mai: Lunchbag. Ein schönes Thema, denn einen Lunchbag wollte ich schon lange nähen. Und so hatte ich endlich mal einen Anreiz, dieses Werk in Angriff zu nehmen.

Im Mai durfte ich Jenn von Creativity Corner of Jenn benähen. Ich hoffe, ich habe ihren Geschmack getroffen. Meinen Geschmack habe ich getroffen 😉 Ich hätte den fertigen Lunchbag am liebsten behalten und hatte schon geplant, mir auch noch so einen zu nähen. Aber hier sind erst einmal die Bilder:

Lunchbag genäht nach dem Freebook von Pattydoo aus Baumwolle und beschichteter Baumwolle | Zum Nähen in den Keller

Außen habe ich mich für roten Stoff mit weißen Punkten entschieden – und Punkte gehen ja irgendwie immer, oder? Innen ist der Lunchbag aus beschichteter Baumwolle in türkis mit gelb-grünen Punkten. Diese beschichtete Baumwolle hatte ich mal in einem Ü-Paket von Stick&Style und ich war sehr froh darüber. Alle meine sonstigen Wachstuchstoffe im Vorrat waren in Farben, die Jenn laut ihrem MMT-Fragebogen nicht mag. Aber türkis war auf der Okay-Liste und so musste ich nicht mehr los. Ach, ich mag Punkte einfach!

Aber als dann auch mein MMT-Päckchen ankam, stand fest, dass ich keinen Punkte-Lunchbag mehr für mich nähen muss 😀

Lunchbag genäht nach dem Freebook von Pattydoo aus Baumwolle und beschichteter Baumwolle | Zum Nähen in den Keller

Von Petra vom Blog Janneken habe ich einen ganz tollen blauen Lunchbag mit weißen Punkten bekommen. Innen ist er aus beschichteter Baumwolle mit Blümchen. Und ich finde ihn absolut super, genau mein Geschmack – vielen vielen Dank, liebe Petra! Im Lunchbag war noch ein supertolles Extra für die warme Jahreszeit: Ein Kühlpad im Melonendesign. Das hatte ich auch schon im Einsatz, als ich mir in den tollen Lunchbag eine Dose mit geschnittenen Melonenstückchen gepackt und mit zur Arbeit genommen habe. 🙂

Bei Nine könnt ihr sehen, welche weiteren tollen Lunchbags im Mai den Besitzer gewechselt haben – hier werde ich mich auch gleich in den Kommentaren verlinken 🙂 Im Juni werden dann Nadelkissen genäht. Auch ein tolles Thema, zu dem ich schon ein paar Ideen habe, die dann meiner Tauschpartnerin hoffentlich auch gefallen werden. Ein oder zwei „Zutaten“ muss ich noch besorgen. Und dann kann es losgehen mit der Näherei 🙂

– ROTER LUNCHBAG -Schnitt: Lunchbag nach dem Freebook von Pattydoo | Stoffe: von Stick & Style | Klett: aus dem örtlichen Handarbeitsladen

Diesen Beitrag verlinke ich noch hier:

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und auf Einladung der lieben Pamela von crealopee auch noch hier:

Seit mein Sohn dieses Shirt hat, verstehe ich ihn viel besser! :-D

Na, hat euch dieser Titel neugierig gemacht? Das stimmt tatsächlich, ich verstehe den kleinen Spatz besser, seit er das T-Shirt hat, das ich euch heute zeigen möchte. Eigentlich spricht er ja schon recht deutlich (zumindest aus Sicht von uns Eltern 😉 ). Aber da war dieses eine Wort, das er in letzter Zeit immer wieder benutzt hat und von dem ich keinen blassen Schimmer hatte, was er meint. Es klang wie „Momfawag“ oder so ähnlich. Was sollte das nur bedeuten? Tja, als das T-Shirt fertig war, war es mir klar 😀   Weiterlesen

Autos & Co. im Juni 2016

🌞🎶 Guten Morgen, guten Morgen, guten Morgen Sonnenschein! 🎶🌞

Na, zeigt ihr im Juni ganz wunderbare sommerfrische Ideen bei Autos & Co.? Ich bin gespannt!


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