Liebster Award #5

Heute darf ich mal wieder spannende Fragen für den Liebster Award beantworten 🙂

Der Award ist mir dieses Mal von der lieben Tessa vom Blog Tessas Welt weitergereicht worden. Bei Tessa findet ihr viele tolle Rezepte und DIY-Anleitungen. Im Juni/Juli feierte Tessa ihren Bloggeburtstag mit einer Münzparade. Die Teilnehmerinnen nähten Geldbeutel nach einem von Tessa zur Verfügung gestellten Schnittmuster, dann wurde getauscht – und ich hatte sogar das Glück, Tessas schönen Geldbeutel zu bekommen! Ein Blick in Tessas Welt lohnt sich auf jeden Fall und ich bin mir sicher, sie freut sich über euren Besuch 🙂

Die Regeln

Hier noch einmal kurz die Regeln für den Liebster Award:

  1. Bedanke dich für die Nominierung und verlinke auf den nominierenden Blog: Liebe Tessa, vielen Dank für die Nominierung, über die ich mich sehr freue!
  2. Beantworte die 11 Fragen, die der Nominierende dir gestellt hat – siehe unten 😉
  3. Nominiere weitere Blogs und stelle deinen Nominierten eigene Fragen. Hier passe ich. Da dies bereits die fünfte Nominierung ist und es mir schon bei #1 und #2 schwer gefallen ist, Blogs auszusuchen, die ich gerne nominieren wollte, habe ich seit Nominierung #3 beschlossen, den Staffelstab nicht mehr weiterzureichen. Die Fragen beantworte ich aber gerne und dass ich selbst nominiert worden bin, freut mich auch.

Tessas Fragen und meine Antworten

1  Hat dich das Bloggen verändert?

Mmh, ich blogge ja eigentlich schon ziemlich lange, privat und auch beruflich und bin da einfach so reingewachsen. Die meisten meiner bisherigen Blogs waren zeitlich begrenzte Projekte. Sie begleiteten zum Beispiel ein Seminar an der Uni über ein Semester oder sollten Freunde und Familie in einer Zeit, in der ich viel unterwegs war, auf dem Laufenden halten. Momentan laufen bei mir zwei aktive Blogs: Mein beruflicher Blog dient Marketingzwecken und das Schreiben hilft mir, bei neuen Entwicklungen Schritt zu halten, in Kontakt mit meiner Zielgruppe zu treten und für das Networking.

Mein privater Blog – Zum Nähen in den Keller – ist der erste Blog, den ich für mich schreibe, ohne eine bestimmte Zielgruppe im Kopf. Einfach nur aus der Freude am Schreiben heraus und um allen, die es interessiert, zu zeigen, was ich so mache. Hat mich das verändert? Ja! Ich setze Projekte eher um und schiebe sie nicht ganz so lange auf die Bank (mit Ausnahmen…). Das Schreiben tut mir persönlich sehr gut, es entspannt mich und ich fühle mich wohl. Und ich habe – virtuell – so tolle Menschen kennengelernt! Und dass meine Blogstatistik, die Zahl der Follower (liebe Tessa, noch deutlich unter 300 😉 ), der Kommentare und Gefällt mir-Sternchen sich in einem stetigen Aufwärtstrend befinden, tut mir ohne Zweifel auch gut 🙂

2  Welches ist dein liebstes Buch?

Ich lese sehr sehr gerne, komme aber, seit ich vor nun schon fast dreieinhalb Jahren  nach dem Umzug und Jobwechsel anfangen musste, mit dem Auto zur Arbeit zu pendeln, viel zu selten dazu. Ein absolutes Lieblingsbuch habe ich gerade nicht im Kopf. Was ich aber wahnsinnig gerne mag, ist die Erdenkindersaga von Jean M. Auel, wobei der letzte Band mich leider enttäuscht hat. Die Zamonienromane von Walter Moers fand ich total klasse – wobei bitte endlich mal die Fortsetzung vom letzten Mythenmetzbuch rauskommen sollte!!! Und gestern kam auch wieder ein neuer Teil der Krimireihe In Death von J.D. Robb raus, den ich wie immer als Hörbuch höre.

3  Welche drei Filme muss man deiner Meinung nach gesehen haben?

Äh, keine Ahnung. Da muss ich passen. Also es gibt schon Filme, die ich toll fand, aber man kann auch ohne leben. Eingefallen sind mir spontan: (1) Pretty Woman, (2) Gottes Werk und Teufels Beitrag, (3) Star Wars (aber bitte die alten Originale, nicht die neuen!!!)

4  Hast du eine Lieblingsstadt bzw. ein Lieblingsland?

Ich war mal für eine Tagung in Erfurt und habe mich sofort in diese Stadt verliebt. Ich kann nicht genau festmachen, warum. Aber es war einfach toll dort und ich habe mich so richtig wohlgefühlt. Ansonsten denke ich, ist es dort am schönsten, wo man Freunde hat und geliebt wird.

5  Gibt es ein kreatives Projekt, das du immer und immer wieder nähst oder bastelst oder hast du ein Lieblingsschnittmuster?

Mmh, wenn man sich auf meinem Blog so umschaut, dann ist das wohl das klimperkleine Raglanshirt 🙂 Beim Nähen mag ich es auf jeden Fall gerne, wenn ich ein Schnittmuster gleich mehrmals zuschneiden kann und es dann auch bitte komplikationslos zu nähen ist, nicht super verschnörkelt werden muss, sondern einfach tragbar und praktisch ist.

6  Was würdest du jemandem empfehlen, der deine Stadt für einen Tag besucht?

Kommt an einem Samstag im Mai oder September, dann hat das Bauernhofcafé Viehweide geöffnet. Da unser Dörfchen ja nur so um die 3.500 Einwohner hat, steppt hier naturgemäß nicht gerade der Bär. Aber man kann toll spazieren gehen und bei schönem Wetter im See schwimmen. Und wenn man Hunger hat, kann man ja immer noch in die Nachbarstadt fahren, z.B. um in den Zähringer Stuben wirklich großartig zu essen. 😉

7  Auf was könntest du niemals verzichten?

Menschen mal außen vor gelassen (denn da gibt es einige, die ich sehr sehr sehr vermissen würde), möchte ich ungern auf Kleidung verzichten. Gerade ist mir auch im Wollpullover kalt *brrrr*. Und so ein toller Anblick bin ich nackend nun leider auch nicht. Wobei ein bisschen Nackidei manchmal auch schön sein kann 😆

8  Die Frage aller (Blogger-)Fragen – wie bist du zum Bloggen gekommen?

Ich zitiere mal aus meinem Liebster Award #2:

Mmh, die ganz frühen Anfänge liegen wohl  in meinem Studium. 2002 hatte ich in einem Kurs ein wenig Programmieren mit HTML gelernt und wir haben gemeinsam Infos und News zu Prüfungen und Abschlussarbeiten auf einer Webseite zusammengetragen und dabei etwas über die psychologischen Aspekte vom Webdesign gelernt und auch angewendet. Das war allerdings noch ganz schön mühsam damals.

Zu meinem ersten “richtigen” Blog kam ich über meine Arbeit. Mein ehemaliger Chef hatte 2007 die Idee, unseren Studierenden in den Seminaren die Auflage zu machen, dass sie zu jeder Seminarstunde einen Blogbeitrag mit einer Zusammenfassung und Reflexion schreiben müssen. Ziel war, dass alle die Inhalte dadurch tiefer verarbeiten und somit mehr lernen. Deshalb habe ich auch meinen ersten Blog eröffnet, denn ich musste ja erklären können, wie das mit dem Bloggen technisch geht und auch sonst mit gutem Beispiel vorangehen 😉 Nach einer beruflichen Veränderung und meinem damit verbundenen Umzug ins Rhein-Main-Gebiet 2009 habe ich auch meinen ersten privaten Blog aufgemacht, um leichter Kontakt zu meiner Freunden und meiner Familie zu halten. Meine Zielgruppe war damals ziemlich klein und der Blog ist auch irgendwann eingeschlafen.

Zum Nähen in den Keller habe ich am 20. Februar 2015 aufgemacht. Lust, wieder zu Bloggen, hatte ich schon lange wieder. Und dazu kommt, dass ich mich nur schwer kurz fassen kann (ja, das merkt man auch an dieser Antwort schon wieder…) 🙂 Ich war und bin auch in verschiedenen Foren unterwegs und ich hatte dort oft so lange Beiträge, dass ich irgendwann dachte: Jetzt kann ich auch gleich richtig schreiben 😉

9  Wen würdest du gerne mal persönlich kennen lernen?

Liebe Tessa, du stellst ganz schön schwierige Fragen! Manchmal wüsste ich gerne, wie die Menschen sind, die hinter den tollen Blogs stecken, die ich verfolge. Und manchmal möchte ich mich auch gerne mal persönlich mit dem einen oder anderen Regierungsvertreter unterhalten und Fragen stellen. Denn so manche Meinungsäußerung und Entscheidung kann ich wirklich nicht nachvollziehen 😛

10  Gibt es einen Song, der bei dir besondere Erinnerungen weckt?

Wollt ihr auch wissen, welche Erinnerung? 😉 Zu diesem Lied haben mein Mann und ich den Eröffnungstanz auf unserer Hochzeit getanzt. *seufz*

11. Welches ist dein absolutes Lieblingsrezept?

Nudeln nach Packungsanweisung kochen. In einem zweiten Topf einen Teelöffel Butter erhitzen, eine Tube Tomatenmark darin leicht anrösten. Mit einem halben Liter passierten Tomaten ablöschen und glatt rühren. Würzen mit Oregano, Salz, Pfeffer und einer guten Prise Zucker. 1-2 EL Sahne, Crème Fraîche, Schmand oder was halt gerade da ist einrühren, noch mal aufkochen lassen. Mit den fertig gekochten Nudeln vermischen und mit (echtem!) geriebenen Parmesan oder einfach nur Reibekäse essen. Könnte ich jeden Tag machen. Sogar mehrmals 🙂 Ja, ich weiß, dass man Spaghetti mit Tomatensauce auch raffinierter machen kann. Aber das ist aus meinen Studententagen hängen geblieben und schmeckt mir einfach 🙂

Liebe Tessa,
noch einmal vielen herzlichen Dank für die Nominierung! Ich werde, wie oben erwähnt, keine weiteren Blogs nachnominieren – die von dir nominierten Blogs kenne ich fast alle und da bin ich auch sehr auf die Antworten gespannt 🙂
LG Jana

6 Kommentare

  1. Toll ein wenig von Dir zu erfahren 😉
    LG Nine

    • Liebe Nine,
      genau deshalb mag ich den Liebster Award so gerne! Man erfährt viele spannende Details über die Blogger, die mitspielen – und mich selber regen die Fragen auch immer wieder zum Nachdenken an , so dass ich auch wieder etwas über mich selber erfahre 😉
      LG Jana

  2. Oh wie schön, das war wirklich sehr interessant.
    Du magst Star Wars, das finde ich lustig. Bei uns ist der Papa da sehr heiß drauf und hat den kleinen infiziert. Ich sitze eher planlos daneben.

    Eurer Lied vom Hochzeitswalzer ist schön, hatten auch einen Walzer, aber mit klassischer Musik.
    Ach, da habe ich wieder richtig Lust bekommen das Tanzbein zu schwingen.

    Lg Tanja

    • Ich mag aber nur die drei alten Filme. Und jetzt der Satz, der bei mir fast immer kommt und der meinen Mann in den Wahnsinn treiben kann: Da habe ich auch die Bücher gelesen 😉 Daneben bin ich übrigens auch überzeugter Star Trek Fan. Aber man muss das schon mögen, das mit dem Planlosen kenne ich von anderen Genres auch gut 😀
      Und der Walzer… Ach, war das schön! Wobei wir nach einem Deittel unterbrochen haben und so einen Spaßtanz eingebaut hatten 😉
      LG Jana

  3. Liebe Jana, ich fand es sehr interessant, deine Antworten zu lesen! 🙂
    Dein Lieblingsrezept werde ich bei Gelegenheit mal ausprobieren!
    Liebe Grüße,
    Tessa

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