Kletthalssocke – praktisch oder zu kompliziert?

Im Zuge der Resteverwertung letzten Winter habe ich euch ja kürzlich schon das Wendebindemützchen gezeigt, das ich genäht hatte. Aus dem schönen Digitaljersey mit den Spielzeugfahrzeugen  war auch noch genügend Rest übrig, um endlich mal eine Kletthalssocke nach dem Freebook von Schnabelina zu nähen – die stand auch schon lange auf meiner Wunschliste.

kletthalssocke schal halssocke schnabelina freebook zum nähen in den keller

Die Innenseite der Kletthalssocke ist ein Rest Sweat von diesem Pulli mit applizierten Containerschiff.  Die Kletthalssocke erschien mir als Schnitt übrigens als perfekte Lösung für ein Winterproblem – der Hals vom Lauser soll ja irgendwie warm bleiben, gleichzeitig scheint alles, was in die Nähe von seinem Mund kommt, auch hineinzuwandern. Und das ist eher doof. Denn 1. werden Schals, Jacken und Loops so nassgesabbelt und halten bei Wintertemperaturen nicht mehr wirklich warm und 2. bekommt alles Löcher – z.B. im letzten Herbst auch gleich die nagelneue und echt teure Markenwinterjacke… 🙄 Da die Kletthalssocke von Schnabelina ja unter dem Kinn ausgeschnitten ist, hatte ich gedacht, das könnte die Lösung sein. Einfach nur über den Kopf ziehen, Klettverschluss schließen und fertig, also schnell angezogen und bequem, außerdem eben ausgeschnitten und damit nicht vor dem Mund…

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Klingt logisch, oder? Tja, da hatte ich dann aber leider nicht mit der Logik aus dem Kindergarten gerechnet 😀 Oder ich hätte einen Stoff nehmen sollen, bei dem das Muster eine eindeutige Richtung hat? Auf jeden Fall kam mein Kind aus dem Kindergarten quasi immer mit nassgesabbelter Halssocke nach Hause. Nass am Nackenschutz. Denn wer auch immer ihm im Kiga geholfen hat, die Kletthalssocke überzuziehen, hatte den Klettverschluss grundsätzlich nach hinten verlegt und das untere zuoberst angezogen. Vielleicht, damit der Nackenschutz dann vor dem Mund liegt und das Kind nicht an der Nase friert? Wie auch immer, es hat nicht geklappt mit der wunderbaren Lösung, dass mein kleiner Lauser mit der Kletthalssocke endlich nichts mehr vor dem Mund hat, das er ansabbern könnte… Aber egal, das probieren wir nächsten Winter dennoch wieder. Schnell genäht ist die Kletthalssocke ja und sie liegt auch schön eng am Hals ein ohne einzuengen. Und vielleicht ist die ich-knabbere-alles-an-Phase ja auch in einem halben Jahr vorbei?

Genießt die warmen Tage!

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3 Kommentare

  1. Liebe Tante Jana,

    ach ja das kenne ich … und ich war froh als meine kleine das alleine hinebkommen hat oder zumindestens wusste wie rum. 🙂 Aber ein halbes Jahr ist eine lange Zeit und ich denke bis dahin wird sich auch bei deinem kleinen Lauser sicher eine Entwicklung zeigen. 🙂

    Liebe Grüße die Nähbegeisterte

  2. Herrlich,liebe Jana und wenn ich Dir jetzt schreibe, dass ich mit der ersten, mir anvertrauten, Halssocke so gar nix anfangen konnte, ist das AUCH ein Erfahrungsbericht… Aber ich habe sie schon mal an den Hals gebracht, eine Kollegin hat sich gewundert, warum die Mütze oben offen ist Vielleicht hilft ja eine kleine Erklärung für die Lieblingserzieherin, zumindest solange der Zwerg sich noch nicht alleine das Teil anlegen kann…
    Ganz liebe Grüße aus Franken an Dich, Katrin

    • tantejana

      1. Juni 2018 at 8:46 pm

      Ja, das wäre wahrscheinlich die beste Idee gewesen 😀 aber ich bin ja sowieso schon die Motzmama, die sich beschwert, weil es zu viel Kekse und Schokolade gibt und dass Schneehosen über die Jacken angezogen werden (was bei meinem Kind dazu geführt hat, dass der Schnee bis in die Unterhose gelaufen ist…) Deshalb versuche ich es zu dosieren.. 😉
      LG und ein schönes Wochenende!
      Jana

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