Wo Fuchs und Gans sich "Hi" sagen

Vor genau einer Woche, am vergangenen Samstag, war das große Kita-Sommerfest. Okay, da ja einige Kinder mit der Hand-Fuß-Mund-Krankheit unter Quarantäne standen, fiel das Fest ein wenig kleiner aus als geplant. Aber von den 24 Zwergen aus der Kita waren so ungefähr 15 zusammen mit Mama und/oder Papa und ggf. auch Geschwistern da. Wir haben uns gleich morgens auf einem Grillplatz am Waldrand getroffen. Obwohl der von uns nur etwa 15-20 fußläufige Minuten entfernt ist, kannten wir den noch gar nicht. Zum Grillplatz gehört ein schöner kleiner Spielplatz mit Reifenschaukeln, Klettergerüsten und Rutsche, die gleich ausgiebig ausprobiert werden musste.

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Gemeinsam mit den Erzieherinnen aus der Kita wurde natürlich auch gespielt, zum Beispiel mit einem Schwungtuch und ein paar Bällen. Dem kleinen Spatz war die Schwungtuchsache allerdings nicht so ganz geheuer. Er hat sich die Bälle dann lieber angeschaut, als das Tuch brav am Boden lag 🙂

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Besonders gut angekommen ist beim kleinen Spatz auch ein Bagger, den ein anderes Kind mitgebracht, dann aber ignoriert hatte. Fremdes Spielzeug ist einfach immer am schönsten. Und wenn es dann noch Räder hat.. 🙂 Der Bagger wurde ausgiebig über die Wiese und den geteerten Vorplatz der Minigolfanlage nebenan geschoben.

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Leider ist er dann ausgerechnet auf dem geteerten Stück erst über seine eigenen Füße, dann über den Laster rüber und schließlich auf die Nase gefallen, die er sich dann ordentlich verschrammt hat. Zum Glück ist er ziemlich hart im Nehmen und so war die kaputte Nase schon bald, nachdem ich den Dreck aus den Kratzern gewaschen hatte, wieder vergessen – und weiter ging es mit dem Bagger 😉

Zum Mittagessen haben wir dann gemeinsam gegrillt. Ich bin sehr froh, dass es den kleinen Spatz nicht wirklich zu der offenen Feuerstelle hingezogen hat. Spannender fand er da, über die Bänke, die um die Grillstelle herum aufgestellt waren, zu balancieren.

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Gegen 12 waren die Zwerge dann ordentlich müde – kein Wunder, Mittagessen gibt es in der Kita ja auch immer um halb 12 und danach wird geschlafen. 🙂 Zum Abschluss wurden noch einmal im Kreis zwei kleine Fingerspiele gemacht und Lieder gesungen. Jedes Kind hat außerdem Seifenblasen geschenkt bekommen, die wir dann auf dem Heimweg auch gleich ausprobiert haben.

Der kleine Spatz hatte letzten Samstag sichtlich Spaß und auch uns hat das Kita-Sommerfest gut gefallen. Getragen hat der kleine Spatz übrigens ein weiteres neues T-Shirt im altbekannten Schnitt.Der Fuchs und Gans-Stoff war ja mein Favorit aus der Boo & Zoo-Serie von Hamburger Liebe und ich hatte ihn ja sogar in meiner Wunschfarbe in der Ü-Tüte von Michas Stoffecke.

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Farblich hat dazu exakt das Webband mit dem Hafenkitz gepasst – wobei ich das Kitz selber vom Motiv her nicht ganz so passend fand und deshalb im Inneren des Shirts versteckt habe. Statt dem Reh krabbelt nun der kleine Marienkäfer unter der Wimpelkette auf dem Halsbündchen.

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Und leider krabbelt der Marienkäfer nicht nur auf dem Halsbündchen. Ein weiteres Stück musste ich auch unten am Saum annähen. Der Saum hat mich fast in den Wahnsinn getrieben. Aus irgendeinem Grund hat die Nähmaschine ständig den Stoff gefressen. Und an der einen Stelle ging es dann auch schief und es war ein kleines Loch im Saum, das ich aber zum Glück mit dem Webband verstecken konnte. Aber trotzdem blöd! Ich weiß wirklich nicht, warum das passiert ist. Normalerweise muss ich nur bei den ersten zwei oder drei Stichen ein kleines bisschen aufpassen, dass ich den Oberfaden leicht nach hinten ziehe, dann habe ich bei Jersey eigentlich nie Probleme. Den Fuchs und Gans-Stoff musste ich aber gleich mehrfach „retten“. Direkt nach diesem Shirt habe ich auch noch ein weiteres gesäumt, da lief alles problemlos. Bei dem Babypullover für meinen kleinen Neffen ein paar Tage später, hatte ich dann aber auch mittendrin nochmal einen kleinen Stofffresser.

Liegt das am Stoff? Oder doch an der Nähmaschine? Muss ich sie vielleicht mal wieder gründlich reinigen? Gesäumt habe ich übrigens mit meiner alten Singer-Nähmaschine und nicht mit der neuen Carina Premium. Damit die einen dauerhaften Platz auf dem Nähtisch findet, muss ich erst einmal aufräumen  und ein bisschen umorganisieren. Und da wir den Keller noch nicht fertig renoviert haben, steht momentan in meinem Nähzimmer noch viel zu viel rum. Aber dennoch: für eure Tipps und Erfahrungen, wie ich den blöden Stofffraß vermeiden kann, bin ich dankbar!

Schnitt Shirt: Raglanshirt von klimperklein in Größe 86 | Jersey aus einer Ü-Tüte von Michas Stoffecke | weißes Bündchen: von weiß ich leider nicht mehr | Webband: aus einer Ü-Tüte von Emilias Stoffwelt

verlinkt bei:
Made4Boys & Kiddikram

2 Kommentare

  1. Hach, herrlich, noch so ein traumhaft schöner Stoff. Superschön, liebe Jana.

    • tantejana

      4. Juni 2017 at 12:14 pm

      Das Shirt hatte der ältere von meinen Neffen letztes Wochenende, als wir zu Besuch waren, an. Und ich hatte gleich wieder Sternchen in den Augen 😀
      LG Jana

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