Freutagsfüller KW 19/2016

Ist bei euch auch so ein Regenwetter? Und so kalt? *brrrrrr*  Aber naja, die Pflänzchen freut die Nässe. Und wenn es nicht das Wetter ist, dann suche ich mir halt andere Freugründe 😀

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Ich freue mich zum Beispiel über die tollen Tomatenpflanzen, die ich gestern geliefert bekommen habe. Wir bestellen fast jedes Jahr bei Tomaten mit Geschmack (nein, ich werde nicht gesponsort… 😉 ).  Bisher hatten wir immer kräftige und ertragreiche Jungpflanzen erhalten, die wirklich tolle Früchte getragen haben. Dieses Jahr haben wir uns für Kirschtomaten entschieden mit den blumigen Namen Golden Pearl (eine gelbe Sorte, die Tomätchen werden 15-20g schwer), Petit Sweet (rot und wohl sehr süß schmeckend, 10-20g), Praline (eine knackige rote Tomate, 10-20g), und Sweet Hearts (extrasüß und hellrot, 5-15g).

Dazu dann noch eine normalgroße Tomatensorte, die mich sehr neugierig gemacht hat: eine Ananastomate. Die trägt gelbe Früchte mit 200-800g und ist wohl „eine Delikatesse, die ihresgleichen sucht. Süßaromatisches, zartschmelzendes, kernarmes Fruchtfleisch“ (Werbetext von hier). Das klingt doch irgendwie spannend, oder? Die letzte Tomatensorte ist dann der Bulgarische Rosa Riese, eine Fleischtomate, deren rote Früchte bis zu 1,2kg schwer werden können pro Stück und angeblich auch sehr lecker schmecken. Ich hoffe auf einen hohen Ertrag, damit es auch mal wieder für gefüllte Tomaten aus eigenem Anbau reicht.  Zu den Tomaten dazu kam dann noch eine Cocktailgurke, die schon mit vielen gelben Blüten und minikleinen Babygurken geliefert wurde, die den kleinen Spatz sehr fasziniert haben. Morgen müssen die neuen Pflänzchen dann noch in große Töpfe eingepflanzt werden und dann hoffe ich, dass sie kräftig wachsen und sich wohlfühlen, damit wir bald mit dem Ernten anfangen können.

tomaten

Und wenn ich schon gerade beim kulinarischen Freuen bin, dann freue ich mich auch noch über mein neues Backbuch Brot aus dem gusseisernen Topf*, das ich mir letzte Woche gegönnt habe. Da ich bei Draußen nur Kännchen just zu dem Zeitpunkt, als der Brotbackautomat den Geist aufgegeben hat, über das Topfbrot Olaf gestolpert bin,  habe ich das Brotbacken im gusseisernen Topf doch gleich mal ausprobieren müssen. Und ich war sehr begeistert davon, wie das Brot rauskommt. Wobei Olaf zwar gut, aber nicht perfekt war. Das Thema hat mich nicht losgelassen und so bin ich jetzt als Besitzerin eines Brotbackbuchs mit ganz vielen verschiedenen Rezepten, die ich durchprobieren kann – dabei fällt mir ein, auch dieses Buch habe ich über Caros Blog gefunden. Den gusseisernen Topf haben wir auch, jetzt kam nach dem ersten Versuch auch noch ein Garkörbchen dazu und sehr bald steht ein Besuch in der Mühle zwei Dörfer weiter an, damit auch die diversen Mehlsorten für die vielen Brotrezepte vorrätig sind. Als erstes ausprobiert habe ich letztes Wochenende übrigens das Landbrot. Das ist ein Sauerteigbrot und schmeckt schon mal ganz gut. Vor allem ist es auch heute noch absolut essbar. Das finde ich ja auch toll, wenn Brot nicht nach drei Tagen ungenießbar wird 🙂

brot

Ich freue mich außerdem darüber, dass ich so langsam wirklich wieder mein Leben in den Griff kriege. Die Grippe aus dem März/April hatte mich wirklich lange noch im Griff. Auch jetzt läuft die Nase nach wie vor ein bisschen. Aber die Erschöpfung, die mich, auch nachdem ich die akuten Symptome überwunden hatte, immer wieder überfallen hat, ist weitestgehend weg. Und so komme ich endlich wieder dazu, wirklich etwas zu tun. Ich habe vor allem auch wieder einiges nähen können (z.B. ein Kinderkleid, ein Feuerwehrshirt und eine Jogginghose) und fühle mich insgesamt einfach leistungsfähiger. Darüber bin ich wirklich sehr froh!

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Auch heute möchte ich natürlich Barbaras Freitagsfüllerlücken wieder füllen. Danke, Barbara!

  1. Pfingsten bedeutet für mich vor allem drei freie Tage – Himmelfahrt, Pfingstmontag und Fronleichnam. Und damit auch drei laaaaange Wochenenden im Mai/Juni. Außerdem habe ich rund um Pfingsten Geburtstag, also ist das auch immer eine Zeit, in der ich mich mit dem Älterwerden auseinandersetzen muss.
  2. Manchmal ist es einfach das Beste, die Klappe zu halten, einfach nur um der Harmonie willen. Denn wenn man mal darüber nachdenkt, lohnt es sich doch oft nicht, wegen einer Kleinigkeit einen Streit zu provozieren. Wenn es aber wirklich bedeutsam ist, sollte man schon was sagen.
  3. In der Relation wirken viele Dinge überhaupt nicht mehr so groß, wie sie auf den ersten Blick erscheinen. Ich finde, Bernhard Hoecker hat das vor einer Weile ganz toll klargemacht:
  4. Immer alles relativieren, ist das die Lösung? Nein, bestimmt nicht. Aber es lohnt sich definitiv, das Hirn einzuschalten und sich bewusst zu machen, dass es vielleicht gar nicht so schlimm ist, wie man auf den ersten Blick meint und dass nicht alles, was augenscheinlich bedrohlich wirkt, tatsächlich so schlimm ist.
  5. Alles ist relativ. Sagte schon Einstein. Oder der Titelsong von Schloss Einstein.
  6. Leben, lachen, genießen und glücklich sein, genau darum geht es. Und meiner Meinung nach kann das nur funktionieren, wenn man auch rechts und links schaut und darauf achtet, dass es nicht nur einem selber, sondern auch der Umwelt – Menschen, Tiere, Pflanzen, Ökosystem – gut geht.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich mal wieder aufs Bett (die Nacht war mal wieder kurz) und vielleicht schaffe ich es ja auch noch kurz an die Nähmaschine, morgen habe ich einen Großputz vor mir, da gibt es ein paar Ecken, die mir so gar nicht gefallen und um die ich mich dringend kümmern muss. Außerdem habe ich noch das Einpflanzen/Umtopfen der Gemüsepflanzen und unserer prächtigen Yuccapalme geplant und Sonntag möchte ich entspannen und den Tag mit meinen beiden Jungs genießen!

Und was habt ihr am Wochenende so vor?

4 Kommentare

  1. Hallo liebe Jana,
    oh ja, selber Brot backen ist toll, müßte ich auch mal wieder … hab mal lange Zeit konsequent Sauerteigbrot gebacken. Lasst es Euch weiter schmecken und habt schönes Pfingsten!
    LG Carla

    • tantejana

      13. Mai 2016 at 11:09 am

      Brotbacken ist vor allem deshalb klasse, weil es besser schmeckt, na klar, aber auch, weil wir es sonst immer nur kurz vor Ladenschluss zum Bäcker schaffen und dann kaum noch Auswahl haben. So sind wir total flexibel 🙂
      Ich wünsche dir auch ein schönes Pfingstwochenende!
      LG Jana

  2. Brot backen mache ich auch sehr gerne. Ist einfach etwas anderes, wie wenn man es kauft, oder?
    Ich wünsche dir morgen „frohes Schaffen“ und ein schönes Pfingstwochenende. Bei uns scheint momentan noch die Sonne, aber auch hier soll es nicht so toll werden 🙁 Ich hoffe, ich habe am Wochenende mal Zeit, ein paar Shirts für mich zu nähen. Ansonsten werden wir wohl mal so richtig faulenzen 🙂
    LG Nine

    • tantejana

      13. Mai 2016 at 11:11 am

      Ja, selbergebackenes Brot finde ich toll. Wobei ich Carla gerade geschrieben hatte, für mich ist auch wichtig, dass mir das Stress aus dem Leben nimmt, ich muss zwar planen, wann ich backe, aber ich bin unabhängig von den Öffnungszeiten beim Bäcker 🙂
      Ich wünsche dir ein produktives und auch erholsam-faules Wochenende!
      LG Jana

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